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Johann Heinrich Gottlobs von Justi ... Anweisung zu einer guten deutschen Schreibart und allen in den Geschäfften und Rechtssachen vorfallenden schriftlichen Ausarbeitungen ...
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662 Zweyter Theil, vn Hauptstück,

publik zu dem hohen Grade der Glückseligkeit gereichet,von welchem wir sie zuleßt herunterfallen sehen; dergestalt,daß, indem sie sich ohne Macht und ohne Führung befun-den , sie zuletzt ihren Feinden ein Vorwurf der Verachtung,und ihren Freunden eine unnütze Last geworden ist. Wirzweifeln nicht, es werde der Prinz, welchen wir die Ehrehaben, ihnen vorzustellen, in denen Fußtapfen seiner glor-reichen Voreltern wandeln, und mit uns alles mögliche an-wenden, um die zum Theil schon überfallene Republik zuerretten, und dieselbe vor dem Joche eines ehrgeizigen Nach.barS, welcher den guten Trauen und Glauben und die aufdie feyerlichste Art beschworne Tractaten nicht achtet, inSicherheit zu setzen.

Wir sind versichert, daß die allerglücklichsten Folgen,die Erwartung der gesammten Nation erfüllen, und die all-gemeine Neigung, welche das Volk gegen diesen Prinzenbezeiget, (eine Neigung, welche weder die Zeiten auslö-schen , noch auch die Kunst mit der Wurzel heben können)rechtfertigen werden. Die erhabnen Eigenschaften, welchediesen Prinzen schmücken, leisten uns die sicherste Gewährvon der Vortrefflichkeit dieser Wahl, welche auf eine so ein.müthige Art, als es nur immer von einem Volke geschehenkann, vor sich gegangen, und wovon die Geschichte keinmerkwürdigeres Exempel ausweisen.

Wir ersuchen sie also, diesem Prinzen diejenige Ehrezu erweisen, welche seinem Rang und seinen Würden ge-mäß sind, wir flehen zugleich den Allmächtigen an, daß erihre Berathschlagungen segnen, und sie dergestalten leitenwolle, daß sie jederzeit zum größten Nutzen unsers Vater,landes, wie auch zur Erhaltung unsrer Religion und unsrerFreyheit gereichen mögen.

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XII.