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Französische Staats-Regirung : welcher Gestalt selbige ehedessen von der herrsch-süchtigen Königin Catharina von Medices auf türckische Manier gegründet, hernach von den nachfolgenden Königen und deren Haubt-Ministern Richelieu, Mazarini und andern verbindlichst fortgesetzet : und bisshero von König Ludwigen dem Vierzehenden mit gantz unchristlichen, aus der ottomannischen Academie, denen alcoranischen Lehrsätzen gemäss, hervor gekommenen Maximen ausgerüstet, auch auf geschworne und verbindlichste Brüderschafft, den frantzösischen Unterthanen zum äussersten Ruin, in Ubung gebracht worden / auf das Kürtzeste von keinem Passionirten, jedoch aber der türckisch-frantzösischen Regierung wolerfahrnem Ehren-Gemüht beschrieben und mitgetheilet
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^MNdieserBegierdle / bewegrtr der Franks?,...

MMErden/ und schickte nach dem Mmwegischen Frieden-Schluß Leu«tzMGlke aus/ die unter dem Pratext/ eine besondere Compagnie,-welcheMmgantz Europa selte exteydiren, aufzurichten/ an alle Teutsche Höftsich verMken / und allda alle nöthige Information einnahmen. Insomder heit ward der BmndeOurgische Hoff nicht vergessen /allwo damahlsIhre Churfurstliche Durchleuchtigkeik sich auf die Seefarch / Land - Cem-M-rcien und Mgnufackuren insonderheit reflcctirten : Au solchem Ende hil-Jen sie zu Berlin einen Commercien Rath, welcher aus einigen HandiungSSachen - erfahrnen Perzohnen componiret wäre / und waren zu Croffenin Schlesien/die Manufakturen von Leder und SiftmWercke/ .angelegetworden / zu Colbergk in Pommern restdirte der Schiffs - Diretto'r /und ge«schuhe der Schiffsbau. Es gaben auch Ihre Churfürst!. Durch!. Ihrendamahligen General-Quartirmaistcr Leukl. und Ober- wßenieuiqw l»MaLrre in CommWon/ alle Pvmmerische.See-Häftn die pässante und an»dere Wasser oder Flüsse/ so wohl in gemeldtem Hertzogthuin / als in derMarck Brandenburg zu visttiren / und zureferirm, was an denHäftnrepa-rir.t / und an den Wassern sqhrsam gemacht werden könne / Gleicherweisehekanie dersilbe in Commission/ den Saal-Strohm in Augenschein zu rieh,Den / und seine Gedancken deSwegen abzustatten.

Dieweün er mzt diesen Commissionen umbgienge/ ward Ahme zugleichaufgetragen /und zwar (s) mit seinem Leid- Wesen /die angelegte Fabricke»derManusactu.ren in Berlin undM Cryffen zu examrniren / und feine Ge-dancken deswegen zu eröffnen; Also daß /.obzwargerneldterle Uaetre demPrtmo MinistroHerrey von Schwerin / und dem an itzo gcheimbteMathFuchs protestirte/i es wären solche Tommissiones extra seinem Officio/ ge»horsamst bittend / ihrimit Äocatioyen unter sein Anrbt nicht resortirent/vnd durch welche nichts als Haß zu erwerben / zu verschonen / Er demnach/dem empfangenen Befehl gemäß / mufft diese gisste abstatten/ wiewohl»Jhme dero Beschaffenheit und Umbstandej zuvorn genugsam bekanntWaren.

Die Fran hosen / welche zur selben Zeit in Berlin ankommen waren/UM grosse Commercien / dsro Aussage nach/ in der Stadt und imLank,»siabiliren/befanden sich in ziemlicher Anzahl. Die Fürnehmbsten alerware»Her von ReMe / gewesener Königl. Verpachte v und einer 6oujon, die sichWegen der Religion zu Berlin niederliessen. Mit diesem letzten war anchankommen einer von Le^uveau, welcher vor dies-n /rmd zwar zu Zeircn Lu,bovicideSXIll.ein Regiment uyrer dem Prinz von Conde commandiretKat/dicser/nebenMonsieur.Gauftn / haltenden Anschlag / eineGewerbs»Hoeietet anzustellen / die sich durch gantz Europa sötte exftndiren, Also