ßepressct/also hoffe ,'<h/ in vergehenden Artikeln zimlrcher Massen dreVerglettchung beyder Höfen / Regierungs-Maximrn vor Augen gestellt zu haben/obwotn wir auch müssen bekennen / daß in etlichen Sachen sie disteriren/ alsin Frankreich wird die Austitz besser administrirer/ als in Turckey / undwird auch der Vestungs-Bau besser beobachtet. Die Nation ist nicht fo garBarbarisch/ die Studia sind in hohem ansehen/ und die Militz besser geübt/die Maxime in bessern Stand/ wie auch das Landisolck reicher jvFranck-Mch/alsinTurckey.
Aber wann beliebig zu Gemüth gezogen wird / daß anfänglich undzwar noch unter Amurach/Gelvm und Solyman dem Grossen die Militz/das Volck/und dje Maxime der Türcken in trefflichen Flohrgewesen sind/verfolgend aber durch die wollüstige Regierung der nachlässigen Sulta-nen/und durch der Ministern Unart in solchen Abgang kommen/in welchenman sie heut zu Tage siehet/ und bald noch geringer sehen wird. So kan marrleicht ermessen/ daß in Franckreich es auch nicht ariezeitmgleichen Standverbleiben wird.
. Und Differiern beyde Höfe noch in dieser Maxim/daß die Türcken inreinem Frembden Hsf einige Bottschafft «inen Residenten/oder andereCommission halten. Dagegen haben die Frantzostn dero Bottschafftev/Gesandten/ Residenten oder Agenden in allen Europäischen Höfen / Re§puvliquem und Freyen Städten / aus Ursachen /welche man in den Me^morien 80g den Pottschaffiern und Publiquen Ministern des Herrn vonMicqnefort finden und sehen k<m.
Schluß-