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giebt für seinen Inhalt 1200,199 Kubikzoll. Zieht man von diesen 3,908 als denKaum, den die verschiedenen Instrumente in ihm einnehmen, ab, so bleibennoch 1196,291 Kubikzolle, für das Volumen der Flüfsigkeiten, die in ihm demVersuche unterworfen werdeif, übrig. 1) Sein Hals, der mit einer Kappe vonMessing eingefafst ist, pafst in einen hölzernen auf einer Seite offenen Hing,und ruht auf 3 Fiifsen , die in einen Zirkel, die ihnen zur Grundfläche dient.,eingestekt sind. Der Ballon mit seiner Geräthschaft, und die Wachslichter ste-hen auf einer Tafel, die in ihrer Mitte eine Oeffnung hat, und von einem Drei-fuß , der gleichfalls oben ollen ist, getragen wird. Mit dem Innern des Ballons,stehen zwei Röhren in Verbindung, die in die metallene Kappe, womit derselbeunten beschlagen ist, eingeschraubt sind; die eine von ihnen geht vertikal un-terwärts, und kann durch einen Halm , den man bei R. sieht, nach Beliebenverschlossen werden. Weiter unten ist ein zweiter Hahn, von dem man in derFigur nur den Schlüssel bemerkt; die Röhre läfst sich zwischen den beidenHahnen aufschrauben, und endigt sich in einem zylinderförmigen gläsernen Be-cher, der nur unten offen, und nach tausend Theilen des ganzen Inhalts desBallons, abgctheilt ist. Dieser Becher ist in einen andern C. eingesenkt, deroben offen ist, und in den man Wasser giefst; dieses steigt im innern Becherbis zur waagerechten Ebene, und dann schraubt man diesen an den Ballon an,vermittelst der Schraube, die zwischen den beiden Hahnen , von denen dereine über dem andern steht, befindlich ist. Wenn man nun annimmt, diebeiden Hahnen stehen offen, der Weg vom Ballon in den innern Becher seigeöffnet, und die Luft in ihm dehne sich aus, so mufs ein Theil von ihr sichin den abgetheilten Becher ziehen, und das Wasser in ihm zurükdrängen; in-dem mm in dem innern Becher das Wasser sinkt, steigt es zu gleicher Zeitin dem äussern empor, und der Unterschied der waagerechten Ebene desWassers in beiden Bechern , der durch diese Einrichtung vergröfsert wird ,zeigt aufs genaueste auch die kleinste Veränderung des Luftvolumens im Ballon.Um aber die "wahre Gröfse der Vermehrung und Ausdehnung des Luftvolumsbei einerlei Druk auf die innere Luft zu erfahren, schraubt P i c t e t den Drei-fufs T, auf dem der äussere Becher C. steht, in eben dem Verhältnifs herab,als daä Volumen der Luft sich vermehrt, und die waagerechte Ebene des Was-sers im innern Becher niedriger, und im äussern höher wird, so dafs in beidenGefässen das Wasser wieder in waagerechter Ebene steht. Es erhellet, dafs
4 ) Wir sezen hier mit Fleifs den Apparat so umständlich und in allen seinen Beziehun-gen und Anwendungen auseinander , damit ivir nachher bei seiner Anwendung zuirgend einrni Behufe auf diese Beschreibung uns beziehen können.