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Erster Band.
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zurück, fiel*, so daß seine Kugel auf der untern Verengerung des Cylindersruliete. Hierdurch wurde - nun die Thermometer - Kugel um mehr als 3 Zoll vonder Flamme der Lampe entfernt. Da die Oeflhung des Glashalls verschlossen.und die Thermometer-Kugel wieder in denselben zurükgebracht war, so wurdedas Glas - Cylinder 1 V'i Zoll oberhalb seiner obern Verengerung abgeschnitten.Sobald dieses geschelien war, so ist klar, dafs nun die Thermometer-Rohreüber das Ende'des Cylinders hervorragte. Jetzt fafste er das Ende der Thermo-meter-Röhre, und schob die Kugel desselben, so genau als möglich, in das Cen-trum des Glasballs, bemerkte einen Punkt der Röhre unmittelbar über derobern Verengerung des Cylinders, kehrte nun den Cylinder wieder um, so dafsdas Thermometer wieder zurück fiel und seine Kugel wieder auf der unternVerengerung des Cylinders ruliete ( wodurch denn die Thermometer - Röhre obenmehr hervorraglc). — Jetzt wurde die Röhre an der bemerkten Stelle abge--sclmittcn und an das Ende derselben ein kleiner fester Glasball geschmolzen,dessen Diameter ein wenig gröfser war als der der obern Verengerung des Cy-linders. Dieser kleine Glasknopf, welcher nun auf der obern Verengerung desCylinders ruliete, diente dazu, das Thermometer so schwebend zu erhalten,dafs das Centrum seiner Kugel mit dem des Glasballs , in welchen sie einge-schlossen war, coincidirte. Das Ende des gläsernen Cylinders über der obernVerengerung wurde glühend gemacht, und in Gestalt eines abgestumpften hohlenKegels ausgezogen. Dieser wurde an eine Barometer - Röhre geschmolzen , unddadurch der Zwischenraum des Cylinders und des Glasballs, worinn das Ther-mometer ruliete, durch Hülfe des Quecksilbers vollkommen luftleer gemacht,worauf, nachdem das Ende des Cylinders hermetisch verschlossen war, dieBarometer - Röhre mit einer Feile abgetrennt wurde. So Ineng nun das Ther-mometer , dessen Kugel mittelst des obern Glasknopfs und der beiden Verenge-rungen im Cylinder, frei in der Mitte des Glasballs schwebte, vollkommen ineiner torricellischen Leere. —

Mit diesem Instrumente stellte er den Ilten Juli 1/85 in Mannheim in denStunden von 10 bis 12 Uhr bei heilerm Wetter die folgenden Versuche an. —Das Barometer stand auf 27 Zoll 11 Linien, das Reaumürsche Thermometerauf 15° und das Feder - Hygrometer der Mannheimer Akademie auf 47°. —

Er stellte das Instrument in eine Mischung von gestossenem Eisen-Wasser,so lange , bis das Quecksilber im cingeschlossenen Thermometer bis auf 3° ge-sunken war, oder bis es die Temperatur der kalten Mischung genau halte.Jetzt nahm er es schnell heraus, tauchte cs sogleich in ein grofscs Gcfäfs ko-chendes Wasser, und beobachtete die Zeiten, die verflossen, um das Queck-silber in dem Thermometer von 10° zu 10°, oder von 0° bis auf SO* steigend zumachen. Dabei besorgt er, dafs das Wasser während der ganzen Zeit immer

MEYERS SYST. DARSTELLUNG, I, BAND. F