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Erster Band.
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50 E LKCTRICIT ..‘ft y*

Man kann bei dem knisternden elcctrisclien Funken oft deutlich sehen-, dafser an dem Ende beider heiter ( also an seinen beiden Enden ) dicker und inder Mitte schmäler, ja zuweilen ganz abgebrochen ist, welches bereits Rra-zenstein beobachtete. {Lars Ekmark in den Kongl. Svcnska Vet. Acad.Hya Handlingar T. 21. 1SOO. S. 139 f. — Voigts Mag.f d. neuesten Zustandder Naturk. B. II. St. 4. S. 676).

Die aus br au s enden di verg i r en den Str ah lenbiis ch el sind dasZeichen der positiven, und der blanke Stern das Merkmal der nega-tiven Electricität. ( Halle in s. natürlichen Magie B. IV. S. 15. f. ).

Nollet sagte zuerst, er hake vermittelst einer starken Linse bemerkt., da Csder leuchtende elcctrische Punkt nur ein kleiner Büschel sei. ( Gehlers phys-JVörterb. B. IV. S. 259). Dasselbe bestätigt auch Marat {in d. phys. Unters-über Electricität-, Uebersctzung von Weigel S. 231).

Die positive, Plus - oder Glas-Electricität 1) ( Electricitas vitreaseupositiva, Elcctricite vilrec oupositive ,• -f E.) ist nach duFay’s (1730 gemachter')Entdeckung der negativen, Minus- oder H a r z - E1 e c t r i c i t ä t 2) ( Elcc-tricitas resinosa seu negativa , Elcctricite resineuse ou negative , — E.) entge-gengesetzt. ( Gehlers Wörterb. B. II. S. 499 u. 564).

Die negative Electricität ist nicht schwächer, als die positive, ( Halle ins. fortgesetzten Magic , B. IV. S. 34).

Nach Priestley ist der lebhafteste electrische Funke der weifseste,der rothe ein Zeichen, dafs sich die Electricität mit Schwierigkeit und wenigHeftigkeit fortpflanzt. {Priestley s Versuche und Beobachtungen über ver-schied. Gattungen der Luft T. I. S. 59).

Schwache Electricität giebt nach Weher nur einen gcradelinichten kurzenFunken, ist sie hingegen stark, und schlägt sie auf eine gröfsere Weite, somacht die Richtung des Funkens ein Zickzack. {Halle’s Magie B. IV. S. 14.)Die Farbe des electrischen Funken ist nach seinem Volumen verschieden; ister dünn, so hat er eine blaulichte, ist er dichter, eine violette Farbe, ist er sehrconcentrirt, so zeigt er sich weifs und helle wie das Sonnenlicht. Oft scheintder mittlere Tlieil der electrischen Funken dünn und röthlicht, oder violett-farben , da die Enden lebhafter und weifs ausfehen. Bisweilen zeigt sich dieFigur des Funken als eine Spitzraute, in der Mitte breit; an beiden Endenist der Strahlenbüschel dicht, concentrirt, spitz, convergircnd, hingegen vom

i) Diejenige Electricität, die das Gias durch Reiben mit der Hand oder mit andern Substanzen

erhält.

3) Cie dem Harze durch Reiben mit der Hand und den meisten andern Materien mitgetheilt wird.