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Erster Band.
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Ele'ctricitjet und Feuer.

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f. d. neuest. Zustand d. Natur , B. VII. Stück 1. S. 16.) Pfafj bemerkt.,er habe keine Erschütterung empfunden, wenn er in den Erschüttcrungskreiseiner schwach geladenen Lcidnerflasche die Flamme auch in der dünnestenSchicht aufgenommen habe. ( Gilberts Annal. B. VIT. S. 251). Nach Bohnen-berger ist jedes Feuer ein sehr starker Leiter. ( Dessen Beschreibung s. Elcc-trisirmaschine. T. IV. 156). Don ndorff (Lehre v. d. Electricität B. II. S.939.) führt an, es sei die Leitung der Flamme eine ausgemachte Thatsache ;man dürfe nur die Flamme eines Lichtes einem durch Mittheilung electrisirtemKörper in einer Entfernung von 7 bis 8 und mehreren Zollen nähern, so werdeman nach Beschaffenheit der Umstände die Electricität dieses Körpers wo nichtgänzlich vernichtet., doch merklich geschwächt findenauch sei eine Glasröhrebei einer Anzahl von 30 oder mehreren Lichtern durch ein langes Reiben ent-weder gar nicht, oder doch nur sehr schwach electrisch zu machen, und ver-liere ihre Electricität sehr bald wieder} welches sich alles ganz anders verhalte,sobald die Lichter ausgelöscht wären. Ehen so bemerkt er, {über Electr .,Magnetismus , Feuer und Aether , S. 60.) eine schon geladene Flasche verlieredurch Annäherung der Flamme ihre Electricität.

Jallabert ( Eseperience sur l’Elcctricite , §. 104 u. 105), B ose (DonndorffsVersuch eines Beweises wider die Existenz, der anziehenden Kraft , S. 108),Nollet (Recherches sur les phen. electr. p. 211), Waits (Dissert. sur l’Elec-tricite , §. 208), Van Swinden ( Recucil des memoires sur l’Analogie de l’Elec-tricite Sc du Magnetismep. 134. Tom I.) und andere, fanden, dafs die Flamme fähigsei, electrisch zu werden.

Setzt man ein Bcnnetsches Electroincter mit einem Leiter der Electricitätin gehörige Verbindung, unterbricht diesen durch einen Zwischenraum voneiner Linie, und füllt ihn durch eine Flamme aus, so wird das Electrometer beiangebrachter Electricität keine Divergenz zeigen •, zieht man die Flamme, nach-dem die Electricität stark oder schwach ist, bis zur Entfernung eines Zollsund darüber von dem Orte der Unterbrechung zurück, so zeigt sich noch keineDivergenz j nimmt man endlich die Flamme ganz weg, so divergiert das Elec-trometer sogleich wieder in seiner vorigen Stärke. Nähert man einem im Zu-stande der Divergenz begriffenem Bennetschcn Electrometer eine Flamme in derEntfernung eines Zolles, so hört es sogleich auf zu divergiren. ( Aldini inVoigts Magazine für d. neuesten Zustand der Naturk. B. II. Stück 1. S. 74■Gilberts Annalen B. IV. S. 419. f )

Als Priestley eine kleine geladene Phiole höchstens eine Secunde langzwei oder drei Zoll von der Flamme eines Lichtes, theils über, tlieils unterderselben, wo die Hitze nicht sehr beträchtlich war, und fast gar keine Ver-dünnung der Luft statt fand, gehalten hatte, ward dieselbe völlig entladen.