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Curtet setzte eine kleine Scheibenmaschine mit einer aus 110 Zink- Silber-Schichtungen , deren Tuchscheiben mit Kochsalzwafser genetzt waren, in Ver-bindung. so dafs beide zusammen wirkten. Dabei zeigte sich aber nichts merk-würdiges , daher er die Electrisirmaschir.e über die Seite setzte. Nachdem dieSäule 4 bis 5 Stunden lang in Wirksamkeit gewesen war, fiel es einem der Zu-schauer ein , die Scheibenmaschine zu drehen. Es giengen jetzt aus dem Con-ductor der Maschine Funken hervor, die drei bis viermal länger waren, als siedie Maschine sonst unter den günstigsten Umständen gab, ohngeachtet die Luftdes Zimmers, worinn viele athmeten, und ein Tisch ganz mit Salzwasser be-gossen war, voll Feuchtigkeit sein mufste. Näherte man den Knöchel gewissenSteilen des Conduktors bis auf 2 Zoll, so giengen aus dem Conduktor und ausdem Knöchel mehrere leuchtende Strahlen aus, und bildeten zwei mit ihrenGrundflächen zusammen stofsende Lichtkegel, ein Zoll lang, von denen deram Knöchel e : n wenig schwächer, als der am Conduktor war. Zu andernZeiten erhielt man, wenn man die Fingerspitze andern Theilen des Conduktorsnäherte, »und sie dann allmählig wieder bis auf 8 Zoll entfernte , 4 Zoll langeLichtbüschel, welche so lange blieben, als man den Finger dort hielt, und diean ihrer SpitzeOxkll leuchteten, an der Grundfläche aber, wo sie anderthalbZoll breit waren , sich allmählig in‘Dunkelheit verloren. Einmal sah er auchsehr bestimmt einen starken Funken aus seinem Finger nach dem Conduktorzuspringen, wie er denn auch mehrere vom Conduktor aus nach seinem Fingerüberschlagen sah. (Gilberts Annal. B. XII. S. 363.)
Als Haldane eine gröfsere schwache Zeichen von Electricität am Bennet-schen Electrometer gebende Säule mit dein Conduktor einer Electrisirmaschineverband, schien ihm die Wirkung eher verringert, als vermehrt zu sein. EineSäule mit dem innern und äussern Belege einer Lcidncrflasche verbunden, hin-derte die Ladung derselben, und eine geladene Flasche ward durch diese Ver-bindung obgleich nicht schnell entladen. (Trommsdorffs systemat. Handbuchder gesummten Chemie , B. V, S. 37.)
V. Magnetismus. Magnetisme. l)
Den Inbegriff aller magnetischen Phänomene, so wie die unbekannte Ur-sache derselben, nennt man Magnetismus. 2)
1) Man sehe die erste Note 1. p. 49. bei Elcetricität, welche auch für den Magnetismus gilt»S) Dr. Mesmer in Wien wollte beobachtet haben, dafs die magnetische Materie mit derelectrischen fast einerlei sei. (Sammlung der neuesten gedruckten und geschriebenen