Band 
Erster Band.
JPEG-Download
 

Sauers tophgas.

89

specif. Schwere zu der der atmosphärischen Luft wie 187 zu \66(Cavallo überLuft 499 ) nach Fontana 1) ( llallc’s Magie B. 11. S. 86; Cavallo überLuft 499) wie 160 zu 152 ; nach Kirn; an wie 1103 zu 1000 (dessenphysisch. ehern,Schriften B. III. S. 253), nach de ia M ethe, r i c wie 17: 16, (F is c her s phys.Wörterb. B. II. S. 625), nach Richter wie 11 zu 10 (Bourguct's ehern.Wörterb. fortgesetzt durch Richter B. 111. S. 12), nach Mayer (Anfangs-gründe der JSaturlchrc S. 361) wie 17: 16, nach Klose ( Pharmacologie Th.II. B. I. S. 85) bei 29,85 Zoll Barometerstände und 55° Fahr. —1,0427:1.

Nach Lavoisier wiegt ein Cubikzoll dieser Gasart bei ICH Eeauni. und28 Zoll Barom. 0.50694 Gran ( franz. ) ( Hildebran dts Encyclop. der ChemieB. I. S. 131. Crcll's Annalen f 1794 B. 11. S. 24l);'nach Fontana bei mitt-lerem Barometer - und Thermometerstande 0,42 Gran (Hallc’s Magie B. II.S. 86); nach Foueroy, Fauquelin und Scguin 2) 0,4984512 Gran (CrellsAnnalen 1/94 B. II. S. 24l); nach Kirwan wiegen 100 Kubtkzolle 34 Gran;

vorbereitet batte , drückte er sie sorgfältig zusammen , füllte sie alsdann zum Theil mitder Luftgattung an, deren Gewicht er bestimmen wollte, drückte sic wieder zusammen,,füllte sie nun ganz an und wog etc. ( Cavallo über Iuji S. 37 5 f, )

1) Fontana's Methode war folgende: Er hatte ein kugelrundes gläsernes Gefaßt von olm.gefähr 4 Zoll im Durchmesser, an dessen Hals ein metallener Hahn angekittet war. DieOeffnung , welche durch den Hahn mit dem Innern des Gefässes in Verbindung stand,war sehr eng, z. B. von d/4() Zoll, oder noch kleiner, und das ganze Gefal sehr leicht.Ausser diesem hielt er noch ein anderes gläsernes flaschenförmiges Gefäfs in Bereitschaft,an dessen Halse ebenfalls ein Hahn befindlich War, in welchen man das beschriebene Ge-fäfs anschrauben konnte. Auch an diesem Gebisse war die Oeffnung durch den Halm indas Innere sehr eng. Wolke er nun irgend eine Luftart mit diesem Instrumente wiegen ,so füllte er zuerst das flaschenförmige Gefäfs mit Quecksilber, verschlofs den Hahn, undstürtzte dasselbe in ein Becken mit Ouecksiiber um, Nun liefs er die zu bestimmendeLuft auf die gewöhnliche Art hinein. ( I)ie Menge der in das Gefäfs gelassenen Luft warimmer etwas gröfser als die zur Füllung des kugelförmigen Gefässes hinreichend. ) Dar-auf schrob er das kugelförmige Gefäfs auf eine gute Luftpumpe, z.og die Luft heraus,und verschlofs den Halm, nahm das Gefäfs ab und schrob es auf den Hahn, der dieOeffnung des flaschenförmigen Gefässes vcr-chlofs. Wurden jetzt beide Hähne geöffnet,so gieng die Luft aus dem flaschenförmigen Gefässe in das .kugelrunde über. Um denFehler zu vermeiden, den die Quecksilbersäule im flaschenförmigen Gefässe veranlassenkönnte, senkte er dasselbe so tief ins Ouecksiiber des Beckens, dafs die innere Oueck-silberfläclie mit der iiufscren zusammentraf. Er verschlofs dann den Halm des kugelrun-den Gefässes; schrob es von dem andern ab, und wog es auf einer genaue^ Waage.( Cav allo's rlbhandl. über Luft S. 377. f.)

2) Ihre I.uft war aus <L phlayistisirt salzsaurer Pottasche erhalten ,

HEYERS SYST. DARSTELLUNG , I. BAND. M