W ASSERST OFFGAS.
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Luft, Brennluft {Lngenhou. ?), feuriger Dampf (der bergmännischeAusdruck); Air in fl a m m a b 1 c, Gas i n'f I am mahle; Gas i n fl a m m a b 61 e,Gas flammcum, Aer i n f l a m m a b i t. i s,' M e p h i t i s i n fl a m m a b i I i s ,Gas carbonum, Gas pingue {Helmont'). Die wägbare Basis diesesGas nennen Kirwan und Gardini Phlogiston; Lavoisier und nachihm die Antiphlogistiker , Wasser erzeugender Stoff, Wasserstoff;Hydr o gene , Hy dr o gen in m. Haien fr atz. und Adet geben der Basisdesselben das Zeichen. 3
{Encyclop. method. Chim. I. p. 654; F ourcr og’s Systeme des conn. chim.L p. 16S ; Scherers Darstellung der chem. Untersuchung der Gasarten, S. 32;Ing eiihous Versuche mit Pflanzen , aus dem Franzos, durch S eher er,S. LXVI. Cavallo’s Abhandl. über Luft; teutsche Ausgabe , S. 22 5; Hil-debrandts Encyclopäd. der Chemie , B. I. S. 157; Gehlers phys. Wörterb.B. II. S. 361; Fischers phys. Wörterb. B. II. S. 611; G ardini Abhandl.von der Natur des clcctrischen Feuers ; aus dem Lateinis. durch Geisler »Dresden 1793. S. 31.)
Eigenschaften. *
Nach Scherer hat das Wasserstolfgas weder saure Eigenschaften nochGeschmack und Geruch. ( Dessen Darstellung der chem. Unters, der Gasarten ,S. 31.) Cavallo hingegen schreibt ihm einen besondern unangenehmen sehrdurchdringenden Geruch zu. ( Abhandl. über Luft , S. 227 u. 603.) Auch Hil-debrandt {Encyclop. Th. I. S. 227 u. 603.) rechnet einen eigenthümlichen Geruchunter seine characterisirende Eigenschaften.
„Dieser Geruch”, sagt Dr. Priestley , „ist von dreierlei verschiedener Art,je nachdem die Luft aus mineralischen vegetabilischen oder animalischen Sub-stanzen gezogen ist. Die letztere ist ungemein übelriechend. Der Geruch war,so viel ich habe walirnehmeu können, stets derselbe, wenn ich sie von Kör-pern, die unter ein Naturreich gehören, genommen hatte.“ 1)
Hu mb oldt {über unterirr dische Gasarten , S. 126) fand, dafs in Derby-schire und Cornwall sich das brennbare Gas häufig unter der Gestalt kleinermilchweifser Wölkchen entwickele, die, wenn sie sich theilen , sichtbare Fä-den bilden.
Auch Halle (Natiirl. Magie , B. II. S. 72.) Sennebier {AnalytischeUnters. über\die Natur der brennbaren Luft ; von Cr eil übers. S. 27.) Kirwan
n J ettt xoeifs man , dafs die Verschiedenheit des Geruchs von beigemischten fremdartigen Stoffen herrührt. Die durchManipulation des aus vegetabilischen und thierischer Organismen entwickelten , vorher nicht gereinigten J/Vasstrstojfgaeerhaltenen Erfahrungen , ^werden bei Kj>ble und Wasserstoffgas angeführt werden* Eedact.