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Erster Band.
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Wasserstoffgas.

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(Phys. chem. Schrift , von Crc.ll übers. B. III. S. 53.) Fischer ( Phys. Wör-terb. B. II. S.614.) Kries (Eulers Briefe über verschied. Gegenstände der Natur-lehre ; teutsch durch Kries , B. III.) versichern, dafs die brennbare Ln fl einenunangenehmen Geruch verbreite. Fourcroy (Systeme des connaifs. T. II.S. 170.) läfst sich hierüber folgendcrmafsen aus: „ Wafserstoffgas unterscheidetsich von allen andern Gasarten durch einen eigenthümlichen Geruch. Obgleichdie Erfahrung gezeigt hat, dafs dieser Geruch durch Auflösungen mehrererverbrennlicher Körper, mit denen es oft angeschwängert ist , sehr vermehrtwird, so ist es nichts desto weniger gewifs, dafs ihm ein schwacher Geruch,der dem , den die Chemisten stets mit dem Namen empyreumatisch belegt habcn 9sehr ähnlich ist, eigenthümlich zukommt.

Das Wasscrstoffgas ist unter allen Luftai'terfdie leichteste. 1) (II il dobr an dtin s. Encyclop. B. I. S. 137. Scherer Darstellung der ehern. Unters, der Gas-arten , S. 31. Rosenthal Magie "VI. S. 126.) Nach Rosenthal ist es 8bis 10 mal leichter , als gemeine Luft. (a. eben a. Of

Nach den Beobachtungen des Duc d’Aien und des Duc de Chaulnesist es beinahe 10 mal leichter, als atmosphärische Luft. (TVober über Luft ,Landshut 1785, S. 92.)

Kirwan (Fhys. chem. Schrift , B. III. S. 249.) fand das Vcrliältnifs seinesspec. Gewichts zu dein der gemeinen Luft bei 29" 9 Lin. Barometerhöhe , und60- Fahr, gleich 84,3 zu 1000 2)} Fontana 10: 152. (Cavallo über Luftteutschc Ausgabe , S. 602; Halles Magie , B. 11. S. 86); Brisson 8,0425:100. (Voigts Magazin f d. (Neueste aus der Physik d-c. B. VII. 3tes SLiick,S. 184 ) ; Sigaud de la Fon d 1: 6. ( Gehlcrs phys. Wörterb. B. II. S. 376.)de la Metherie (über die reine l.uft , teutsche Febers. B. I. S. 283) h 10;Lavoisic r und Mcusnier 1: 13. (Lavoisiers phys. chem. Schrift , B.IV. S. 50); Jzarn und Cavendish beinahe 1: 12. Gilberts Annalen B.XV. S.,445; Cav allo über Luft , S. 602.) Voigt kleiner als 1: 10. (VoigtsMagazin , B. VIII. 4tes Stück, S. 126;- Fischer (phys. Wörterb. B. II. S.614), und Schürer (Synthes. orrygenii. S. 45 1: 12, 63; Fourcroy (Sy-steme T. 1. S. 170.) bei dem möglichst reinen 1: 13; indessen bemerkt erhiebei, dafs man es sehr selten von einem solchen Grade der Reinheit erhalte,hei dem es diese geringe Schwere besitze; gewöhnlich habe es nach Lau oisicreine solche Schwere, dafs ein Kubikdecimeter 0. 94 Grammen wiege. DieserLavoisierschen Bestimmung des absoluten Gewichts tritt auch Fontana bei.

1) Hierauf gründet sich seine Anwendbarkeit zu Luftballons, die C h 4 r lei zuerst benutzte.

2) Sein Gas war aus reiner frischer Eisenfeile bei 59 C F. durch Schwefelsäure, deren spe«.

Schwere 1,0973 war, entbunden und über Quecksilber aufgefangen.