WaSSS mflfPCAJ und Sauerstofigas.
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luft 1) enthielt, und darauf fuhr er mit einem glühenden Drahte in die Oeif-nung der Flasche. Sobald der Knall vorbei war, sähe er die Flasche inwendigmit Feuchtigkeit überzogen, so wie ohngefähr der sogenannte Schweifs aufkalten Fensterscheiben in warmen Zimmern. ( Scheele’s Werke \ Herrn b-städts Ausgabe B. I. S. 248).
Cavallo (über Luft, S. 724. der Leutsch. Ausgabe,) sagt: eine Mischungvon entzündbarer und dephlogistisirtcr Luft werde durch die Verbrennung aus-serordentlich vermindert, und der Rückstand sei phlogistische Luft.
Wenn man durch ein Gemisch von dephlogistisirter und entzündbarer Lufteinen electrischen Funken hindurch gehen läfst, so entsteht ein weit stärkeresGetöse, Als wenn statt des dephlogistisirtcn gemeine Luft in der Verbindungwäre. ( Cavallo über Luft., S. 500. d. teutsch. Ausgabe; de La Metherieüber reine Luft , teutsch, Leipzig, 1791. B. I. S. 300; und andere.
Vulta brachte ein Gemenge von entzündlicher und reiner Luft in einehinlänglich starke Glasröhre. An dem einen Ende dieser Röhre brachte erzw r ei Drähte an, die von einander getrennt isolirt waren, doch so, dafs dieEnden nur in einer geringen Entfernung von einander waren. Darauf berührteer den äussern Knopf des isolirten Drahts mit der geladenen Leidnerüasche ;es gieng ein Funke von der innern Spitze dieses Drahts in der Röhre zu demandern über , und dieser Funken zündete die Luftarten an, welche mit starkemGeräusche verknallten. Wurde in das andere Ende der Röhre ein Korkpfropfengesteckt, so wurde er mit grosser Gewalt herausgetrieben. — Diese Vorrichtungwurde nachher die Höhnische Pistole ( Volta’s Eudiometer) genannt.(de La Metherie a. a. 0. B. I. S. 147.) Derselbe fand, dafs ein Theil reineLuft in dieser Vorrichtung zwei Theile brennbarer Luft verzehren könne, (beide La Metherie a. a. O.S. 148.)
Proust sagt: (Journal de Physiquc de Chimie Sc d’histoire naturelle.Germinal an. 12 Tom. LVI. p. 226. f. ,• Neues allgemeines Journal d. Chemie,B. I. Heft 4. S. 391.) vier Zoll Sauerstoffgas verzehrten gewöhnlich sieben undeinen halben Zoll reines Wasserstoffgas in seinem Eudiometer.
Hon Humboldt und Gay-Lussac stellten verschiedene Versuche überdie Absorbtion dieser beiden Gasarten im Voltaischen Eudiometer an. Die Be-reitungsart der Gasarten war folgende: Das Sauerstoffgas wurde aus dem über-oxydirt salzsaurem Kali entwickelt. Es wurde zu der Entbindung desselbeneine Glasretorte angewandt, an welche die gekrümmte Leitungsröhre vor derLampe angeblasen w r ar, und um es vor Stickgas möglichst frei zu haben, wardie Retorte bis ohngefähr zu !A mit Wasser gefüllt worden, welches , da es
i) Er hvte dieselbe Tags zuvor aus Salpeter getrieben , wobei er in die vor die Retorte zum Anf-ängen gebundene Blase eine Hand voll zerstofsener Pottasche gethan hatte.