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Erster Band.
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W asserstoffgas und Sauerstoff gas.

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Um den Dienst der vierten Röhre zu erläutern, setzt L analster vorausdas Gefäfs L M N 0. Fig. 1. sei mit Wasser angefüllt, und die Glocke A zumTheil voll Lufl, zum Theil voll Wasser. Es ist augenscheinlich, dafs inan in dasBecken P in dem Verhältnisse Gewicht hincinlcgen kann, dafs ein vollkommenesGleichgewicht entsteht, und die Luft in die Glocke A weder hinein noch ausderselben hinaus zu strömen strebt; das Wasser wird bei dieser Voraussetzungauswendig und inwendig an der Glocke gleich hoch stehen. Die» wird nichtmehr der Fall sein , sobald man das in das Becken P gelegte Gewicht vermindert,und an der Seite der Glocke einen Druck angebracht hat: dann mufs der Was-serpafs im Innern höher, als auswärts sein, und die innere Luft wird mehrgedrückt werden, als die äussere, und zwar genau um das'Gewicht mehr daseine Wassersäule hat, deren Höhe dem Unterschiede der beiden Höhen derWasserflächen proportional ist. Meusnier , der von dieser Bemerkung aus-gieng, verfiel darauf, daraus ein Mittel herzuleiten, in jedem Augenblickeden Grad des Druckes, den die in der Glocke A, Taf. III. Fig. 1. enthalteneLuft erleiden mufste, zu prüfen. Er bediente sich hierzu einer Glasröhremit zwei Armen 19, 20, 21, 22 und 23, die bei 19 und 23 fest cingckitlct war.Das Ende 19 dieser Röhre hat eine freie Communication mit dem Wasser derW anne oder des äussern Gefässes. Das Ende 23 hingegen communicirt mit dervierten Röhre, und demnach mit der innern Luft der Glocke, durch die Röhrest, Taf. II. Fig. 2. Endlich kittete Meusnier bei 16, Taf. III. Fig. 1, eine,andere gerade Glasröhre 16, 17, 18 ein, die mit dem Ende 16 mit dem Wasserdes äussern Gefässes, und mit dem obern Ende 18 mit der freien Luft in Ver-bindung stand.

Aus dieser Einrichtung ist es klar, dafs sich das Wasser in der Röhre 16,17 und 18 beständig im Niveau des Wassers der Wanne, das aber in dem Arme19, 20 und 21 höher oder niedriger nach dem gröfsern oder geringem Druckeden die Luft im Innern der Glocke in Verhältnifs zu der äufsern Luft erleidet,hallen, und dafs der Unterschied der Höhe zwischen diesen beiden Säulengenau das Maafs für den Unterschied des Druckes geben mufs. Man hat des-halb um diesen Unterschied zu messen ein nach Zoll und Linien graduirtes ku-pfernes Lineal zwischen diesen beiden Röhren angebracht. Um die Temperaturder Gasarten zu messen wird in die Glocke A die Kugel eines kleinen Thermo-meter, dessen Scale auswärts ist, gebracht; es ist derselbe fest in ein kupfer-nes an der oberen Kappe der Glocke angebrachtes lieft cingckitlct. (Mansche2i, 25 Taf. 111. Fig. 1. und Taf. II. Fig. 2.)

Um die Unrcgclmäfsigkcit des Druckes auf die Gasarten, die das Einsinkender Glocke in das Wasser hervorbringen mufste, zu heben, setzte Meusnierauf die Mille des Waagebalkens eine viereckichte Eisenstangc 26 und27 Taf III.