W ASilESTOFIGAS UND S'AUKRSTOPFGAS.
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Da man aber bei der letzten Entzündung die Menge der zerlegten Luft nichtBcurlheilen kann, wenn man beide Hähne aus der Glaskugel in den Recipientenöffnet, und oben die Luft zuletzt in die Glaskugel läfst, ohne eine Menge Luftohne Nutzen zu verschwenden, oder genöthigt zu sein (gesetzt, dafs man mitdiesem Anstecken so lange anhalten wollte, als Luft in Vorralb ist) einen TheilLuft in dem Recipienten zu lassen, der den leeren Theil der Glaskugel füllt, undman kein Wasser in die Glaskugel lassen darf, um daraus die Menge der übrig-gcbliebcnen Luft zu erfahren, weil diese so viel möglich von Feuchtigkeit freibleiben mufs; so bedient man sich des cylindrischcn Glases, das man luftleermacht, schraubt seinen Halmen auf den Hahnen der Glaskugel, öffnet nun beideHahnen, und läfst so die Luft wieder aus der Glaskugel in das cylindrischeGlas; schliefst nun beide Hähne wieder zu, nimmt das cylindrische Glas vonder Glaskugel ab, und öffnet seinen Hahnen unter Wasser; aus dem Raume,den nun das Wasser im Glase cinnimmt, kann man wissen, um nie viel dieLuft in der Glaskugel hei der letzten Entzündung abgenommen hat. In dieserGerätschaft versuchten sie
1) Die Luft die aus rothem Präcipitat, also mit Beihülfe der Salpetersäuregewonnen war; sie vermengten sie mit entzündbarer Luft, die sic aus Eisen undverdünnter Vitriolsäure erhalten hatten , (zwei Theile von jener mit 3 Theilenvon dieser,) füllten sic in die Glaskugel und zündeten sie durch den electrischenFunken an; im Augenblick war die Kugel mit dickem rothen Dampfe gefüllt;als sie die Hahnen öffneten, fanden sie an der Luft, die aus dem Recipientenin die Glaskugel, und von da durch Wasser in den Recipienten gieng, dafs dieLuft durch die erste Entzündung um zerlegt war; bei der zweiten, bei der dieKugel gleichfalls, so wie bei allen folgenden, und überhaupt bei allen Zerle-gungen der dephlogistisirten und entzündbaren Luft, voll Dampf wurde , betrugdie Abnahme der Luft f, bei der dritten bei der vierten, der letzten, welchesie Vornahmen, |. Nach einiger Zeit fanden sie in der Glaskugel Feuchtigkeit,die sie in ein Glasbecken übergossen ; die Glaskugel roch beim Oeffnen- sehrdeutlich nach Salpetergeist; die Feuchtigkeit schmeckte sehr sauer, nach ihremVermeinen wie Salpetersäure; auf Eisen und Kupferfeile wirkte sie nicht; einigeTropfen davon machten im Kalkwasscr eine geringe Wolke; Glöttessig 1) littkeine Veränderung dadurch; mit Weinsteinsalz entstand ein Auf brausen, undals dasselbe damit ges'ätigt war, gab es Kryslallen, weiche Spuren von Salpe-tersäure hatlen, ob sie gleich mit einigen andern fremdartigen Krystaüen ver-mengt waren.
i) Er war mit con-entrirtcr Essigsäure gemacht, gänzlich gesätigt, und nun mit halb so vielemconcentrirten Essig verdünnt.