Band 
Erster Band.
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W ASSBSST OFFGAS U ND S A U E R S T 0 F F G A S.

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gas , vcrsclilofs sie mit dem Finger unter Wasser, hob sie heraus , verschlofs dieMündung schnell mit einem Korkstöpsel, durch welchen ein zugespitzter Drathgesteckt war, dessen Spitze man mit etwas Goldblatt verseh.cn hatte, trocknetedie Röhre äufserlich ab , brachLe den einen Drath durch eine Kette mit dem obernund den andern mit dem untern Ende der Batterie in ßeriilmmg, falstc dasRohr mit der einen, und den nicht eingekitteten Stöpsel mit der andern Handund bewegte den Stöpsel etwas, so dafs die innern Drähte einander gerade gegenüber und nahe genug kamen. Der Funken schlug nun über das Gas, entzündetedasselbe und der nicht binneingekiLtete Stöpsel wurde herausgeworfen. DieserVersuch gelang drei Mal hintereinander. ( Bourguet in Gilbcrts AnnalenVli. St. 4. S. 489 - 493. )

Auch Giobert sagt (in-einem Briefe an Van Mons') das Fluidum derGalvanischen Säule verbrenne ein Gemenge von Sauerstoffgas und Wasserstoff-gas. ( Neues Journ. d. Chemie B. III. Heft 2. S. 2i9. )

William Henri/ fand dafs ein Gemenge von Sauerstoffgas und Wasser-stoffgas, worin die Dräthe von den Polen der Galvanischen Säule geleitet wur-den, nicht abknallte. ( Trommsdorffs systematisches Handbuch d. Chemie.B. V. S. 54.)

Wasser; festes, oder Eis, Glace, Glacies, ) i)

und flüssiges, ) i) Eau, Aqua. V,

Das Eis ist ein harter, elastischer, zerbrechlicher, durchsichtiger, nichtriechender unschmackhalter Körper, der sich wie Glas schleifen und poliren’läfst. ( C. Lucas Versuch vom Wasser; aus dem Englischen S. 81.)

Mairan Fand, dafs das Eis Nadeln bildet die sich durchkreuzen, odervielmehr in einander schieben, und sich allezeit unter einem Winkel von 60*oder 120° verbinden. ( Mairan vom Eise, aus dem Französischen Leipzig1752, S. 234.)

Das Eis besteht aus übereinander liegenden Blättchen , wie man an den ver-schiedentlich davon zuvückgeworlenen Lichtstrahlen durch das Vergröfserungs-glas deutlicherkennt. (_Musschenbrock: Introduct. ad philosophiam natur,

I. c. 27. )

Die Gestalt des Eises ist regelmäfsig. Seine Nadeln verbinden sich unter ei-nem Winkel von 60 oder 120° und jede Nadel bildet ein vierseitiges in zweixlä-chige Spitzen auslaufendes Prisma. (Fourcroy Systeme des connaiss. chirniq.

II. S. 9.) . Das

1) Nach Hasenfratz und Adel. Wiegleb nennt in seinem Handbuche der Chemiedas Wasser auch sehr unpassend Wasserstoff