Band 
Erster Band.
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W ASSE R.

Es war aber der Erfolg der nemliche, nur bei der silbernen Kugel drang dasWasser nicht durch Risse des Metalls, sondern öffnete sich einen Weg durchdie Schrauben. ( Fischers pliys. Wörter!). B. V. S. 500 ff.)

Am loten Dec. i762 legte Canto n der königl. engl. Societät der Wissen-schaften seine Versuche über die Compressibilität des Wassers vor. (Exper. toprove, that Water is not incompressible. by John Canton etc. Philosoph.Transact. Vol. LII. P. II. p. 640. Vol. LIV. p. 261 und im neuen Hamburg. Ma-gaz. B. XII. S. 360. 365.)

Er füllte eine 2 Fufs lange Glasröhre unten mit einer Kugel versehen zumTh eil mit Quecksilber, setzte sic in Wasser und brachte dieses genau vermit-telst seines Fahr. Thermometers auf 50° W r ärme \ die Höhe des Quecksilbers inder Glasröhre, welche 61 Zoll über die Kugel betrug, wurde dabei genau bemerkt-,dann wurde das Ouecksilbcr durch Vermehrung der Hitze bis zu dem oberstenEnde der Röhre getrieben, und die Röhre sogleich zugeschmolzen. Als hernachdie Hitze des Wassers gerade bis zu 50° wieder abgenommen hatte , stand dasQuecksilber 0,32 höher, als vorher bei offener Röhre. Flben diese Röhre undKugel wurden nachher mit Wasser, aus dem vorher die Luft ausgepumpt war,gefüllt. Bei offener Röhre stand das Wasser bei derselben Hitze von 50 GradFahr, olmgefähr 6 Zoll über der Kugel. Durch Vermehrung der Hitze des aufsernWassers , worin die Röhre stand , stieg das Wasser der Röhre bis zu dem ober-sten Ende, welches dann sogleich zugeschmolzen wurde. Als die Hitze desaufsern Wassers wieder auf 50° gefallen war, stand das Wasser in der Röhre0,43 höher, als vorhin. Da der Druck der Atmosphäre auf das äufsere der Glas-kugel bei geschmolzener Röhre, für Wasser und für Quecksilber gleich grofs ist,(beträgt etwa73 Pfund) so mufs diese Kugel nach Canton dadurch etwas zu-sammengedrückt, und das-enthaltene Flüssige dadurch in die Höhe getrieben wer-den. Um genauer zu bestimmen um wie viel das Wasser durch den Druck derAtmosphäre zusammengedrückt werde, nahm er eine Glasröhre von 0,01 Durch-messer, 4,2 Zoll lang, welche sich in eine Glaskugel von 1,6 Zoll Durchmesserendigte. Diese füllte er mit Quecksilber, welches er noch ein Mal genau wog,wodurch er fand, dafs ein Theil der Röhre, welcher 0,23 Zoll lang war, ge-rade den hunderttausendsten Theil des Quecksilbers der Kugel enthielt. Nachdiesem Verhältnisse theilte er mit einer Feile die Kugel genau ab. Nun füllteer'die Röhre der Kugel mit luftleeren Wasser bis zu einer gewissen Höhe, liefsdie Röhre offen und brachte sie bald unter den Recipienten im luftleeren Raume,bald unter eine Verdichtungspumpe in comprimirtcr Luft. Vermöge seiner gemach-ten Abtheilungen konnte er in jedem Falle bemerken, um wie viel das Wasseroder die Wassersäule der Röhre■ gröfser wurde, sich ausdehnte, oder durch»len gröfsern Druck der dichten Luit zusammengedrückt wurde. Auf diese Weise

fand