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Erster Band.
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Wasser unb Wärme,

dies kleine Geräusch hervor , durch die Stöfse des Wassers gegen sieh selbstin den kleinen durch die zerstörten Dünste gelassenen leeren Räumen. DieseReihen sind anfangs kurz, sehr klein und enge, und die Töne alsdann sehrfein; allmählig aber werden sie dicker und länger, und die Töne tiefer: wennsie bis zur Oberfläche des Wassers ohne Abnahme an Volumen kommen, soändert das Geräusch seine Natur, und das Wasser kocht. (De Luc’s neueJdeen über Meteorologie; teutschc Ausgabe, B. I. S. 138.)

Achar d beschreibt die Erscheinungen beim Kochen (in s. phys. und ehern.Abhandl.B. I. S. 2J.4.) folgendermaafsen: „Wenn das Kochen anlangt, entstehnauf dem Boden des Gcfässes Blasen von einer elastischen Luft ähnlichen Flüssig-keit. Diese steigen, nach der Oberfläche des Wassers und verschwinden, wennsie von dem Wasser in die Luft übergehn. Je stärker das W r asser kocht, destozahlreicher sind diese Blasen, ihr beständiges Aufsteigen, und die Bewegung,vermöge welcher sie von den am meisten erhitzten Theilen des Gefässes nachder Oberfläche des Wassers getrieben werden, verursacht die Bewegung in derganzen Wassermassc, und die wellenförmige Bewegung seiner Oberfläche.”

Das siedende Wasser zeigt im Finstern Feuerströhme, die als leuchtendeStrahlen vom Boden des Gefässes in die Höhe steigen. (Baader in s. Probe-schrift vom Wärmestolf, S. 81.)

Läfst man W asser im Sandbade in einem langhälsichten Kolben sieden , sonimmt man, wenn die in demselben enthaltene Luft entbunden ist, kleineFeuerströhme wahr , welche vom Boden aufschiessen, und sich in dem Maafse,wie sie sich dem Mittelpunkte nähern, unmerklich erweitern. Sind sie diesenPunkt vorbei, so zertheiien sie sich in grofse Blasen, welche bis oben hinaufsteigen, und zugleich in dem Maafse , wie sie sich der Oberfläche nähern, all-mählig gröfser werden. Siedet das Wasser in offenen Gefässen, so bewegensieh seine zertrennten Dämpfe nach allen Richtungen mit desö gröfserer Ge-schwindigkeit, je stärker es siedet. Giefset man Wasser in eine glühende Büchse,so bilden seine Dämpfe eine Menge kleiner Wirbel, welche sich mit desto gröfsererSchnelligkeit bewegen, je heftiger die Hitze ist.

Luz (Anweisung Thermometer zu verfertigen, S. 100) fand, dafls bei einergeringen Quantität Wrasser das Kochen bei weitem nicht mit der Heftigkeit vorsich gehet, und dafs bei weitem keine so hohe Wellen geworfen werden, alsbei einer sehr grofsen.

Dafs Wasser in luftleeren Gefässen bei sehr geringer Wärme koche, wirdzum ersten Male von Huy gen. s ( Pneumatical experiments by Mr. Pap indirected by Mr. Ilugens in Philos. Transact. Nro. 122. p. 544.) erwähnt. DerVersuch scheint um das Jahr 1673 von Papin angestellt zu sein. (Nouvellesexperienccs du Vuide , Paris 1674. 4.) Das Wasser kochte an einer Lichtflamme

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