Wasser und W je r m e . 227'
7len gesetzt war, 80 K 9 ; 10, in dem 5ten einem Koelitopfe SO’; als er es tieferin den Sand grub, SOL 0 , und als er es von Neuem etwas erhob, 80; o °.
Er machte bei seinen Versuchen die Bemerkung, das je gröfser unter glei-chen Umständen die Oeffimng des Gefässes ist, um desto schwerer das Wasserkocht, und desto langsamer sich erhitzt.
6ter Versuch. Er setzte 12 verschiedene mit Wasser gefüllte Gefässe in einSandbad. Die Hitze war aller Orlen hinlänglich um das Wasser zum Kochenzu bringen; aber sie war nicht gleichförmig; und am stärksten da, wo dassechste Gefäfs stand. Das Wasser gerieth in diesen verschiedenen Gefässensuc.cessiv in folgender Ordnung ins Kochen:
1, ln dem 7ten Gefässe, einer porcellanenen Kaffeekanne war der Grad derHitze des kochenden Wassers 80h; 2, in dem ersten, einer Kugel von dünnemweissem Glase, mit einem kleinen Halse, dessen Oeifnung sehr eng war, diebis zur Mitte in den Sand gesetzt, und eben so hoch mit Wasser angefülltwar , 805 s ; 3, in dem 12ten , einer Kugel von einem gläsernen Kolben mit kurzemHalse, 80h; 4, in dem 6ten einem silbernen Becher, 79h; 5, indem loten, derKugel eines gläsernen Ballons, 80h; 6, in dem Uten einer Kugel eines etwaskleinen Ballons 80; 7 , in dem dritten der Kugel eines andern Ballons , das indie Stelle des sechsten gesetzt wurde . 7911; 8, in dem 6ten in die Stelle desölen gesetzten 79 9 , in dem Sten einem gläsernen grofsen Kolben mit rriit-tclmäfsigem Halse 80h; 10, in dem zweiten einem irdenen, etwas conischenund in die Stelle des 6ten gebrachten Gefässe 79h; lf in dem ersten in dieStelle des dritten gesetzten 80h; 12, in dem 9ten einem gläsernen Ballon mitkurzem Halse SO; 13, in dem 4-tcn einem irrdenen Topfe, 79h- Ohnerachtct dasliinfte Gefäfs (eine Evaporir - Schale von ausnehmend dünnem Glase) so tiefals möglich in den Sand gesetzt wurde, und dafs der Sand so erhitzt war, dafsdie eiserne Platte roth glühete ; so gerieth das Wasser doch nicht ins Kochen.Ein gleiches fand statt bei einem kupfernen Casserole, so sehr auch das Feuerverstärkt wurde. Die Oeflhungen dieser Gefässe und die Oberfläche die das Was-ser der Luft darbot waren sehr grofs gegen die Quantität des Wassers. Daserste Gefäfs, das die stärkste Hitze angenommen hatte, hatte unter allen Gefäs-sen die kleinste Oeifnung. Der Grad der Hitze des ersten Gefässes blieb immerder ncinliche, obgleich der Sand an den verschiedenen Stellen, wo er es hin-setzte, sehr ungleich, jedoch zur Unterhaltung des Kochens hinreichend er-hitzt war.
Vers. 7. Er setzte in ein Sandbad sieben verschiedene mit Wasser angefüllteGefässe und erhitzte sie bis das Wasser kochte. Er bemerkte hiebei folgendeGrade der Hitze die es annahm. 1) In dem ersten Gefässe, dem nemlic-hcnmessingenen Cylinder des ersten Versuchs betrug der Grad der Hitze des ko-
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