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Wasser und W .* r m e.
so setzte der fast in glühenden Zustand versetzte Dampf sein Wasser nicht soleicht ab, denn das ganz nahe vor der Mündung gehaltene Papier wurde nichtfeucht.
Wenn man die Kugel und den Hals einer kleinen an der Emaillirlampcgeblasenen Glasretorte, deren gewölbter Thcil ohngefähr 2, 5 Kubikzoll Wasserfassen kann, mit Wasser anfüllt, und, indem man den Eiliger auf die Oeffnungdes Halses hält, sie schnell unter eine gleichfalls mit Wasser gefüllte undetwas in das Wasser einer Wanne wie bei den Luftdestillationeü eingesenkteGlocke bringt, alsdann den untern Theil der Retorte durch einen kleinen Lam-penofen mit innerm Luftzuge erhitzt, so entstehen bald Dämpfe , die den obernTheil der Retorte einnehmen, das Wasser daraus verdrängen, und selbst einigeBlasen bis unter die Glocke forttreiben. Bald aber, man mag auch noch sosorgsam das Feuer unterhalten oder selbst verstärken (vorausgesetzt, dafs manes nicht bis zum Springen der Retorte verstärkt) hält die Destillation mit einemMale innc, das Wasser nimmt von Neuem den ganzen Raum der Retorte ein,und da die bis unter den Recipienten vorgedrungenen Blasen auch verschwin-r den , so findet sich nach drcifsigmaliger Wiederholung der Operation alles indemselben Zustande, als es im ersten Augenblicke war. {Guyton-Morveauin der Encyclop. methodique — Chimie T. II p. 688.)
Den Einflufs der verschiedenen Wärmegrade auf die Verdünstungszeit einergleich grofsen Wassermenge zu bestimmen, zählte Ziegelei' die Sekunden,die ein gleich grofser Wassertropfen bei verschiedenen Warmeslufen zur Ver-dünstung nöthig habe. Seine Resultate sind folgende :
1 Grad des Fahr.
1 Thermom,
Secunden.
Grad des Fahr.Thermom.
Secunden. 1
| 520
89
300
1 |
500
80
250
5 |
480
70
230
33 l
420
60
220
38 1
380
35
210
7° |
360
4
200
88 8
190
105 8
( Lambert’s Pyrometrie, S. 128.)
Aus L eidenfr osts Versuchen {de aquae communis nonnulüs qualitatibustractalas , L 15. Duisb. 1756 und 17.96. S. 30. ff. Opusc. phys. medic. Lemyov.1797. Vol. III. S. 35.) ergiebt es sich, dafs das Wasser vom Siedepunkte annach den Stufen der steigenden Hitze seine Flüchtigkeit immer mehr, bis aufden Punkt der Weifsglühehitze verliert, wo es seine Fixität am längsten be-