W A S S E B. \V N D w M R M K.
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eine eiserne cylindrische Büchse d d , so dafs die obere Oeffnuag der Röhreb c, beinahe gegen den Deckel der Büchse zu stehen kommt. Etwas zur Seitebefindet sich in dem Deckel der Büchse eine Schraubcnüffnung für die Barome-terröhre. Die Barometerröhre sowohl, als die Thermometerröhre gehen durchLederbüchsen, deren Einrichtung bekannt ist, undaus der Figur erhellt. Vondem Gefässe dd aus, geht längst der Barometerröhre ein hölzerner in PariserZolle und Zehntheile getheillcr Maafsstab in die Höhe, und dient der Röhrezur Befestigung. Das Verhältnifs des Querschnitts der Röhre gegen den Quer-schnitt des Gefasses, wurde durch vorläufige Untersuchungen bestimmt, umaus der jedesmaligen Höhe des Quecksilbers in der Röhre beurtheilen zu können,wie viel das Niveau des Quecksilbers in der Büchse gesunken sei. Ferner er-hellet aus der Einrichtung des Apparats, dafs zu der beobachteten Höhe desQuecksilbers .in der Röhre e f der jedesmalige Barometerstand addirt werdenmufste, um den gesammten auf die in dem Topfe eingeschlossenen Wasserdämpfewirkenden Druck zu erhalten. Die Methode, deren er sich bediente, war fol-gende : Er brachte so viel Wasser in den Topf, dafs es die Kugel des Ther-mometers zur Hälfte bedeckte, schraubte das Gefäfs d d mit der Röhre b c aufden Topf, und füllte das Gefäfs voll Quecksilber. Hierauf liefs er das Wasserbei offenem Hahne eine geraume ZeiL kochen, um sowohl die in den Zwischen-räumchen des Wassers , als die über demselben in dem Topfe, der Röhre b cund dem Gefässe d d enthaltene Luft durch die siedend heissen Dämpfe weg-zuschaffen. Es füllet sich nemlich durch diese Operation der noch über demQuecksilber befindliche leere Raum in der Büchse nach und nach mit siedendheissem Wasser, und die Büchse selbst wird durch die übergehenden Dämpfebeträchtlich erwärmt. Sobald alle Luft durch anhaltendes Kochen aus dem in-nern Raume der Gefässe geschaht ist, und der Wasserdampf recht unvcrmischtund rein zwischen den Schraubengewinden des mit der Barometerröhre verse-henen Stöpsels herausfährt, welches man ans seiner Durchsichtigkeit beurthei-len kann , wird der Hahn um die Oeffnung c durch die Schraube fest verschlossen.Hierauf liefs S. den ganzen Apparat wieder erkalten , bis das Thermometer ,welches durch die vorhergehende Operation gewöhnlich einige Grade über 80kommt, wieder einige Grade darunLer stand, brachte dann von Neuem ein'ge-lindes Kohlfeucr unter den Topf, welches nach und nach durch Blasen verstärktward, und beobachtete, indem er den Hahn öffnete, den correspondirendenGang des Quecksilbers im Thermometer und in der Barometerröhre, ln folgenderTabelle sind von mehreren Versuchen zwei Reihen , die Schmidt für die rich-tigsten hielt, hergesetzt. Sie wurden im December 1796 bei einem Barometer-stände von 28 Zoll, und einer Temperatur von 8 Q angestellt. Die Angaben sindnach dem Barometerstände und dem Niveau, des Quecksilbers in der Büchseverbessert, K k 2