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Erster Band.
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W A J S E R UND W ,E R M E.

273

D l' i t t e rDer Dampf strömte aus beiExpansivkraft des DampfesBarometerstandBewegende Kraft des DampfsGewicht des Dampfes, welcher in

96° Wärme.

56,18 Zoll.

28,25 —

27 , 93 .

10 Minuten ausströmte 12,72 Loth.

Vierter VcrsucDer Dampf strömte aus beiExpansivkraft des DampfesBarometerstand __

Bewegende Kraft

Gewicht des ausgeströmten Dampfs

h.

100° Wärme.66,47 Zoll.28,10 —38,37.'

13,81 Loth.

Hieraus glaubt er sclilicfscn zu können , dafs die Dichte des im PapinischenTopfe eingeschlossenen Wasscrdanipfs unveränderlich bleibe, und die Erhöhungder Temperatur blos eine Vermehrung der specifischen Elasticität des schon ge-bildeten Dampfes bewirke, indem in diesen 3 Fällen das Gewicht des ausge-strömten W r asserdanipfs der bewegenden Kraft ziemlich proportional sei, undman die Abweichungen wohl aus Fehlern bei den Versuchen erklären miifse, —■In den ersten Augenblicken, wo man das Feuer unter ein verschlossenes luft-leeres zum Theil mit Wasser gefülltes Gefäfs bringt, entsteht ein mit Aufwal-len begleitetes wirkliches Kochen der Flüssigkeit. Sobald dieses aber eine Zeitlang gedauert hat und eben dadurch die Temperatur des ganzen Apparats sichstvfenweis erhöhet hat, hört das Kochen auf und die Flüssigkeit bleibt ruhig,wenn schon die Temperatur weit über den Siedepunkt steigt. Schafft man dencingeschlossenen über dem Wasser gebildeten Dämpfen einen Ausweg. so fängtdas Kochen von Neuem an, und dauert nun ununterbrochen fort. Man bemerktdaher die Erscheinung der ruhigen Erhitzung der Flüssigkeit gar nicht, oderwenigstens viel später, wenn der Apparat, worin die Dämpfe cingeschlossenwerden, sehr grofs., oder überhaupt so beschaffen ist, dafs der vom Feuer ent-ferntere Theil stets kälter bleibt, wodurch eine beständige Destillation der Dämpfeinnerhalb der Gefässe statt finden kann. Diesen Fall ausgenommen wachst dieTemperatur des bereits gebildeten Dampfs eben so schnell als die Temperaturdes Wassers , und die mit der hohem Temperatur immer zunehmende Expan-sivkraft des Dampfes verhindert die neue Bildung desselben aus dem Wasser,da, wie die nachstehenden Versuchen über die latente Hitze des Dampfes be-weisen, ungleich mehr Wärme erforderlich ist aus Wasser Dampf zu bilden,als die Temperatur und Expansivkraft des bereits gebildeten Dampfs zu erhö-hen. — In dem ersten der angeführten Versuche, wo die bewegende Kraft

ME VERS SYST, DARSTELLUNG, I. BAND, . . Mm