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Wasser und Wärme.
Dampf sich zu gewaltig ausdchnle, so öffneten sic, um nicht Gefahr zu laufen,den Hahn II, und liefsen einen guten Th eil Dampf entweichen, wobei manchmalzugleich Quecksilberdämpfe mit hinaustraten. Einmal begegnete es ihnen, dafs,während das Thermometer hiebei auf einerlei Stelle blieb, das Barometer aufeine Zeitlang sank, unstreitig wegen des Entweichens von Dämpfen-, eiuBewcifs,wie sehr es bei diesen Versuchen darauf ankommt, dafs der Topf völlig dampf-dicht schliefse. Bei aller angewandten Sorgfalt, alle Schrauben recht fest an-zuzichn, und alle Ritzchen aufs beste zu verkitten, entstand doch oft, beihoher Expansivkraft des Dampfs, plötzlich ein Leck am Kitte einer der Röhrenam Deckel- und dieser liefs sich dann durch kein Mittel wieder heben, so dafssie nicht selten genöthigt wurden , den Versuch in der Mitte abzubrechen, daer besonders bei grofsen Ouecksilberhöhen, so wie Dampf entweicht, fehler-haft wird. Besonders begegnete ihnen dieses gegen das Ende der Versuche.Bis auf 260° Wärme blieb der Kessel beständig völlig darnpfdicht, und bis dahinstimmten auch alle Versuche völlig überein. — Hörten sie während eines Ver-suchs ein Pfeifen und Blasen, ohne doch die Stelle, wo der Dampf entwich,finden zu können, so klebten sie nach Endigung des Versuchs, und nachdemalles abgekühlt war, um den Rand des Kessels und um die Oeffnung, die sieam meisten in Verdacht hatten, einen kleinen Damm von Baumwachs, gossenWasser darin , und setzten die Röhre S 0 mit einer Compressionspumpe inVerbindung. Beim Verdichten der Luft im Kessel entdeckte sich dann die ver-letzte Stelle durch die Luftblasen, die an ihr durch das Wasser hervordrangen,.Die Versuche wurden mit verschiedenen Wassermengen im Topfe angestellt,und zwar mit allen Wasserhöhen, Zoll für Zoll, von 1 bis 10 Zollen, indefsder Topf selbst eine Tiefe von 11 Zollen hatte. In den Resultaten derselbenfanden für einerlei Wärme keine Unterschiede von Belang sLatt, so dafs diegröfsere oder geringere Wassermenge im Gefäfse keinen Einflufs auf den Ver-such zu haben, und nichts zur Expansiv kraft des Wasserdampfs bei gegebenerHitze beizutragen scheint. Nur scheinen, wenn der Kessel mehr mit Wassergefüllt war, die Stöfsc schwächer zuseyn, oder ganz zu fehlen, die man sonstzu Anfang des Kochens hört; wahrscheinlich weil dann der luftleere Raum überdem W.asser geringer ist, und sich schneller mit Dämpfen füllt, die durchihren Druck das ‘Ansteigen des Dampfs in grofsen Blasen verhindern, ln demletzten Versuche hatten sie die Barometerröhre oben geöffnet, um den Druck,des Quecksilbers in ihr durch den Luftdruck zu verstärken. Sie brachten hiebeidie Expansionskraft des Dampfes bis zum vierfachen Luftdrucke. Es entstandaber während dieses Versuchs ein Leck, welcher machte, dafs bei 275 ° Wärmenur eine Quecksilbersäule von 25, und bei 305 v Wärme nur eine Säule von94 Zoll Höhe getragen wurde. Rechnet man dazu 29 Rhein. Zoll Quecksilber-