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Erster Band.
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Wasser u w d W je r m e.

die von 200 Grad bemerkt habe, das Wasser doch immer zum Siedepunkteerhitzt worden gei, welcher beim Luftdruck in München, wo er die Versucheanstdlte , gewöhnlich etwas über 209 1/2 Grad Fahrenh. betrug ; Er liefs dasInstrument so lange, bis sein Thermometer ganz still stand, im kochendenWasser, nahm es dann heraus, tauchte es sogleich in schmelzendes Eis, undbeobachtete und notirte genau die Zeit, wenn die Flüssigkeit im Thermometerauf 200° kam, und eben so , wenn es auf die übrigen in den Tabellen angeführtenGrade sank. ( Rumford’s kleine Schriften, B. II. 2te Abtheil. S. 17—46.)

(Erklärung der hiezu gehörigen Rupfer.

Tafel VII. Fig. 1. a b zeigt den Durchschnitt des messingenen Cylinders,worin das Thermometer c mit dem länglichten kupfernen Behälter ruht, e fist die gläserne Röhre des Thermometers, die hier bei fabgebrochen erscheint,g ein Korkstöpsel, welcher die messingene Röhre a b verschliefst, und endlickh, eine ähnliche Korkscheibe. Den Raum des messingenen Cylinders unter derScheibe h nahm die Flüssigkeit, deren wärmeleitende Kraft man bestimmenwollte, ein. Am untern Theile der Thermometerflasche sieht man die hölzernePflöckchen, die sie fest halten. Fig. 2. ist der horizontale Durchschnitt desmessingenen Cylinders )

Als Rumfor d in ein cyUndrisches gläsernes Gefäfs 4.7 Zoll im Durchmesser,und 14 Zoll hoch, in das er 6 Pfund 11/4 Unzen (Apotheker Gewicht) kochen-des Wasser gegossen hatte, ein rundes Stück Eis behutsam hineinthat, das3 V 3 Zoll dick, 10 l fs Unzen schwer war, und das er, ehe das Wasser im Ge-fässe war, so in dasselbe lnneiligepafst hatte, dafs es beinahe so breit , als derinnere Durchmesser des Gefäfses war, so fand er, dafs es in 2 Minuten 38Sekunden vollkommen geschmolzen war. In das nemliche Gefäfs, welches erbeim vorhergehenden Versuche brauchte, tliat er wieder einen Eiskuchen vonderselben Torrn und demselben Maafse wie der oben beschriebene. Aber an-statt ihn auf der Oberfläche des heissen Wassers schwimmen zu lassen, befe-stigte er ihn auf dem Boden des Gefässes , und gofs das Wasser dann darauf.Auf dem Boden wurde er durch zwei schwache elastische Stückchen Tannen-holz befestigt, ( 1/8 Zoll stark, und 1/4 Zoll breit), die ein wenig länger, alsder innere Durchmesser des Gefässes waren, und sich folglich ein wenig bogen,so wie sie in eine horizontale Lage in das Gefäfs gepafst wurden. Da sie inrechten Winkeln über das Eis gespannt wurden, so dienten sie zum Festhaltendesselben, und verhinderten, dafs es nicht nach oben stieg, als das Wasserdarüber gegossen wurde. L T m das Eis zu schützen, wenn das heisse Wasserin das Gefäfs gegossen wurde, bedeckte Rumford seine Oberfläche mit einemairkelrunden Stück von starkem Schreibpapier ; welches daan, s« behutsam als

möglich