Band 
Erster Band.
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314

W ASSSß. UND W MS ME,

Zahl der

angestellten

V ersuche.

Temperatur des Wassersim Gefäfse, 1 Zoll unterder Oberfläche.

Zeit, die dasWasser auf

dem Eise

blieb.

Temperaturdes Mediumswomit derobere Theildes Gef afscsumgebenwurde.

Menge des

geschmolze-nen Eises.

Zu Anfänge.

Am Ende.

Nro. 1.

61°.

49 °.

gQ Minuten

32°.

660 Gran -

Nro. 2.

61°.

50°.

30.

32°.

662.

Nro. 3.

61°.

60°.

30.

61°.

642.

Nro. 4,

61°.

60°.

30.

61°.

550.

(Rumford a. a. 0. S. 88 bis 105.) 1)

Rumford bemerkte öfters, dafs, wenn er in eine Schale, die mit einerFrost erregenden Mischung angefüllt war, ein Glas mit Wasser setzte, so baldals das Eis an den Seiten des Glases zuerst anzuschiefsen und nach und nach anDicke zuzunehmen anfing, das in der Axe des Glases befindliche Wasser, (das seineFlüfsigkeit am längsten behielt), von der Ausdehnung des Eises zusammenge-drückt und gegen das Ende des Prozesses immer in die Höhe getrieben wurde,und endlich in Gestalt einer Spitze oder Warze gefror, die zuweilen mehr alseinen halben Zoll hoch über der Oberfläche der Eisscheibe in ihrer Mitte her-vorragte. (a. a. 0. S. 158.)

Rumford gofs in einer geheizten Stube, in der die Temperatur der Luftbeträchtlich über dem Gefrierpunkt war, in ein grofses Weinglas einen Zollhoch Quecksilber, und darüber ohngefähr noch einmal so viel Wasser, diebeide eine Temperatur von 60 a hatten. Das Weinglas wurde nun in eine seichteirdene Schüssel gestellt, in der sich eine Frost erregende Mischung befand, dieaber nicht weiter als bis zur obern Fläche des Quecksilbers reichte. Das Eisentstand auf der untern Fläche des Wassers , wo es das Quecksilber berührteund nicht allein unter diesen Umständen, sondern auch da, als er den Versuchdahin abänderte, dafs er über Quecksilber, welches er zuvor bis auf 10 Grad

1) Aus diesen Versuchen glaubt er schließen zu können, dafs kochend heißes Wassernicht im Stande sei, mehr Eis zu schmelzen , indem es auf seiner Oberfläche ruhet,als eine gleiche Menge Wasser von der Temperatur von 4l°; und dieses führt er alsden unläugbarsten Beweis dafür an, dafs Wasser ein vollkommener Nichtleiter derWärme sei.