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Wasser und Wärme.
Um sich zu überzeugen, dafs an der Mittheilung der Wärme an das Wassernicht innere Bewegungen Schuld seien, wurde das Glas, dessen er sich beydem ersten Versuche bedient hatte , zur Hälfte mit Regenwasser, das stark mitLackmus gefärbt war, und dann vollends wie im zweyten Versuche mit reinemwarmen Wasser gefüllt. Die obere Hälfte war dadurch höchst wenig gefärbtworden, so dafs dieses sich kaum wahrnehmen liefs , und blieb so eine Stundelang; nur zuletzt färbte sie sich etwas stärker, durch die Bewegung des Ther-mometers , dessen Kugel bald in die Mitte bald nach oben bewegt wurde.
Zeit. 0; 7'; 17'; 27'; 37'; 47'; 57'; 77'.
Temperatur
an der Oberfläche . . . 105° ; 97° ; 86° ; 7 9° ; 75° ; 70° ; 66° ; 60° ;
in der Mitte. 68°66° ; 62 3 ; 5.9° •,
am Boden.44° ; 47°1;4S° ; 49°+; 50° ; 50' v + ;SU°; 5l;°.
Als derselbe in einem Zimmer, in dem die Luft eine Temperatur von 50°hatte, etwa 1/2 Pinte Wasser, von 130° Wärme in ein kaltes Glas, und unmit-telbar nachher eben so viel Wasser von 50° Wärme gofs , und nun alles 1/2 Mi-nute mit einem Holzstabe umrührte , so stand ein hineingetauchtes Thermometeran der Oberfläche wie am Boden gleichmäfsig auf 83 °. Das Glas wurde an einenruhigen Ort gestellt, und es fand sich nach
45'; 30'; 43'; 60';
die Temperatur der Oberfläche.77ft ; 73"; 68°; 64| T °.
am Boden..77°; 72,; 67f; 6i,6°.
Derselbe formte mit Hülfe eines heifsen Eisens aus einer Eismasse ein cylin-drisches Stück, 3 Zoll im Durchmesser, und 51/2Zoll hoch. Es war völlig reinund klar, und wog 17 Unzen. An dem einen Ende desselben machte er einkleines rundes Loch, 1 Zoll tief, und so weit, dafs sich eineThermometerkugcldarin einschliefsen liefs. Das andere Ende des Eiscylinders wurde in ein mitSchnee und Salz gefülltes Becken 1/2 bis 11/2 Zoll tief, gesetzt. Die Temperaturder Luft Avar 37°. Während der ersten 11/4 Stunden Avurde die Temperatur derFrostmischung immer unter 10° erhalten, und war im Mittel 7°. Das Thermo-meter im Eise stand lange unbeAveglich und fing erst geraume Zeit nach demAnfänge des Versuchs an allmählig bis auf 371/2° d. i. um 1/2° zu sinken. Später-hin neigte sich das Stück Eis auf eine Seite ; fast die Hälfte der Oberfläche tauchtesich unter die kältende Flüssigkeit, und die eingeschlossene Thermometerkugelblieb nur 1 Zoll von ihr entfernt. In dieser Lage Avar der Stand der Thermo-meter , die Zeit vom Anfänge des Versuchs an gerechnet, folgender :
nach.1 St. SO'; 2 St. 20'; 2 St 50'
„„ (in der kältend. Fliiss.
Ihermomoter Eige . . , .
14°; 19=;
2S° ; 28^;