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Erster Band.
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Wasser und w ARME.

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Das Eis mit dem Thermometer sank unter die kältende Flüssigkeit, und nunwog die Eisschcibe nur noch 121/2 Unze. Das übrige war geschmolzen. ( a. a-0. 184. ff. )

Auch Parrot stellte Versuche an, die Art der Mittheilung der Wärmean das Wasser zu prüfen. Seinen Apparat stellt Fig. 6. Taf. VII. vor. Einheberförrnig gebogenes Ouccksilberthermometer mit seiner Skale, deren untersteEintheilung den 11 e a u m ü r s c h c n 0 Grad anzeigt, und das so ge-füllt ist, dafs dieser 0 Grad in dem langen Schenkel sich befindet, wird mit eineroben und unten offenen Glasröhre so verbunden, dafs die Kugel und ein Thei^ihrer Röhre in der grofsen Röhre von unten herauf hervorragt. Der untere Theilder Röhre ist vermittelst eines Korks , durch welchen das Thermometer gehtwasserdicht verschlossen. Oben ist an fier Skale ein messingener Haken befe-stiget, an welchem ein eiserner Cylinder an einem Drathc in der Glasröhre hängt.Mehrere Dräthc , die man in Bereitschaft hält, verstatten es, den eisernen Cy_linder mehr oder minder tief zu hängen. Der Cylinder, so wie die Thcrmo-<■ meterkugel passen so in die Glasröhre, dafs man zwischen sie und die Röhrenichts als eine Papierdicke stecken kann. Eine messingene Zwinge , am unternTheile der Glasröhre angekittet, trägt auf 3 Füfsen von starkem Messingdratheden ganzen Apparat. ( HeberLhcrmometer ).

Der Gebrauch ist folgender: Eine Flüssigkeit von gleicher Temperatur alsdie äufsere Luft wird in die Röhre des Instruments in solcher Menge gefüllt,dafs , wenn der eiserne Cylinder in die Röhre hineingesenkt wird, die Flüssigkeitan dessen Seiten zwischen ihm und der Glasröhre hinaufsteigt. Ehe aber derCylinder versenkt wird , wird er bis atif den Siedepunkt des Wassers erhitzt,und zwar folgendermafscn. Den Cylinder hifst man für jeden Versuch f> Minutenlang in beständig stark kochendem Wasser liegen. Beym Herausnehmen wirder schnell abgewischt, doch nicht sehr sorgfältig um keine beträchtliche Er-kaltung zu bewirken. Gleich nach dem Einsenken des Cylinders wird der Standdes Thermometers an der Skale von Minute zu Minute beobachtet und aufge-schrieben. Mit der Flüssigkeit wurde der Versuch jedesmal vierfach angestcllt,so dafs die untere Fläche des Cylinders in verschiedenen Entfernungen von derThermometerkugel stand , zuerst 1'", dann 3'", dann 6 11 ', endlich 12'". Nachjedem Versuche wurde sehr pünktlich dafür gesorgt, dafs Gefäfse und Flüssig-keiten genau die Temperatur der umgebenden Luft halten. In allen solchen Ver-suchen beobachtete Parrot so lange bis er gewifs war, dafs das Quecksilberim Heberthermometer nicht mehr stieg. Dann beobachtete er die Temperaturder Flüssigkeit mit einem andern sehr kleinen und sehr empfindlichen Thermo-meter, nachdem er den eisernen Cylinder herausgezogen hatte. Das Wassergab als angezeigtermafsen damit verfahren wurde , folgende Resultate :

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