Wasser und W m r m i.
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Apparat dahin, dafs er das Gefäfs E ganz wegliefs, und an dessen Stelle dieKrümmung C Fig. 3. an die silberne Röhre anbrachte. Die Krümmung C dessilbernen Rohrs stellte er in ein G.efafs F Fig. 3. mit kaltem Wasser, und sorgte,dafs dies Wasser durch ununterbrochene Zusehüttung von frischem kälteresWasser während des Versuchs dieselbe Temperatur behielt. Er machte nun (lasExperiment auf oben beschriebene Art, und erhielt^ nachdem er den Versuchzwei und eine halbe Stunde hindurch fortgesetzt hatte, 18 bis 19 Gubikzollc Luft.Die erhaltene Gasart trübte nur sehr wenig das Kalkwasser, wurde auch sehrwenig davon verschluckt. Feuer und Licht brannte in diesem Glase beinahewie in der atmosphärischen Luft, jedoch wie es schien etwas kürzere Zeit;mit Saucrsto/I'gas oder atmosphärischer Luft vermischt, erlitt es keine Verände-rung seines Volumens, welches hingegen bei Vermischung mit dem Salpetergasunter Erscheinung rother Dämpfe immer Statt hatte, und zwar beinahe in dem-selben Verhältnisse, als die jedes Mal auf dieselbe Art untersuchte atmosphärischeLuft; doch schien das so erhaltene Gas immer weniger Sauerstoffgas zu enthalten, alsjene; so gaben 100Theile dieses Gas mit lOOTheilen Salpetergas im FontanaischcnEudiometer eine Verminderung von 55 Theilen, und es blieben im Eudiometer 145Theile Luft übrig, dahingegen eben so viel atmosphärische Luft und Salpetergas eineVerminderung von 60 Theilen hervorbrachten. Die Verminderung war indefs beyverschiedenen Versuchen auch sehr verschieden. Phosphor verbrannte in diesemGas , verschluckte beynahe den fünften Thcil desselben und der Ueberrest verhieltsich wie Stickstoffgas. Es waren liiebey alle nöthige Vorsichtsregeln beobachtet .;das zum Versuche gebrauchte Wasser wurde einige Stunden stark gekocht , umes von der enthaltenen atmosphärischen Luft zu befreyen , die Tropfen folgteneinander nie so geschwind , dafs sie den Tiegel hätten abkülden können; man liefsgewöhnlich eine halbe, bisweilen eine ganze Minute verfliefsen, ehe man denfolgenden Tropfen durchgehn liefs. Der Tiegel ward die ganze Zeit weifs glü-hend erhalten; der Trichter enthielt immer so viel Wasser, dafs keine atmo-sphärische Luft mit dein Wasser in die Röhre und den Tiegel eindringenkonnte. Nach Beendigung eines jeden Versuchs ward der Apparat genauuntersucht, ober noch völlig luftdicht war, um dafür sicher zu seyn, dafs erauf kein irriges Resultat geleitet wurde. Er bemerkte dafs das erhaltene Gassich selten gleich nach dem Einfallen des Tröpfchens entwickelte ; öfter hingegenerschienen gleich nach Ocffnung des Hahns a nichts als Dämpfe, welche zwar einenAugenblick das Wasser aus dem Gefäfse f austrieben, sich aber darauf sogleichwieder zu Wasser verdichteten ; einige Secunden nach dem Uebergange dieser Was-serdämpfe erschienen gewöhnlich erst wirkliche Luftblasen bald in gröfserer baldin geringerer Menge; dies dauerte bisweilen 4 bis 5 Minuten, auch wohl länger,SO dafs die Luftblasen unterdessen stofsweise und nach einer Zwischenzeit von
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