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men , wie es zu Anfänge des Versuchs gewesen war. Jetzt nalnn er wiederzwei so viel als möglich sich ganz gleiche Flaschen von derselben Art als dieim vorigen Versuche; in die eine gofs er 4012,46 Gran Wasser; in die andereein gleiches Gewicht Quecksilber. Er versiegelte sie hermetisch, und liefs siean den Armen der Wage in der warmen Stühe hängen, bis sie die Temperaturvon 61 J erhalten hatten, und brachte sie dann im genauesten Gleichgewichteiaeine Stube von 34° Temperatur, wo sie 24Stunden stehen blieben. Es fand sichaber nicht die geringste Spur, dafs eine von ihnen am Gewicht zu - oder abge-nommen hätte. Jetzt nahm er drei Flaschen ABC die sich völlig gleichund von vorerwähnter Art waren. In die erste A gofs er 4214,28 Gran Wasser,und befestigte in ihr ein zu diesem Versuche besonders verfertigtes kleines Ther-mometer; so dafs sein Behälter in der Mitte der Wassermasse schwebte; in dieFlasche B brachteer ein gleiches Gewicht Weingeist und ein eben solches Ther-mometer , und in die Flasche C schüttete er ein gleiches Gewicht Ouecksilber.Die Flaschen wurden hermetisch versiegelt und in einen von der Thür und denFenstern entfernten Winkel einer grofsen Stube gesetzt, wo die Luft völlig ruhigzu sein schien. Hier blieben sie über 24 Stunden stellen, in welcher Zeit dieLuft so genau als möglich in der Temperatur von 6i p erhalten wurde. Als dieFlüssigkeiten in der Flasche A und B vermittelst der eingeschlossencn Thermo-meter ganz genau dieselbe Temperatur zeigten, so wischte er die Flaschen miteinem sehr reinen und trockenen Kammertuehe ab, und liefs sie so noch einigeStunden länger in dieser Stube stehen ; damit jede vielleicht durch das Abwischenveranlagte Ungleichheit in der Wärmequantität, oder in der an den Oberflächenlängenden Feuchtigkeit durch die Einwirkung der sie umgebenden Atmosphäregehoben werden könne. Sic wurden dann alle gewogen und miteinander in dasgenaueste Gleichgewicht gebracht, wo sie völlig ruhig und ungestört 48 Stun-den stehen blieben. Die Flaschen A und B hingen an den Armen der Wageund die Flasche C war in gleicher Höhe an einem dazu verfertigten Gestelledicht neben der Wage aufgehängt ; an ihrer Seite schwebte noeh ein sehr em-pfindliches Thermometer. Nach Verlauf dieser 48 Stunden ging Rumfordwieder in die Stube und öffnete dabei die Thüre so vorsichtig . dafs die Wagsunmöglich dadurch gestört werden konnte. Hier fand er, die drei Thermometer,nemlich das was in der Flasche A mit einer festen Eismasse umgeben war , dasin der Flasche B, und das welches in freier Luft hing auf ein und demselbenPunkte von 2.9 J Fahr, standen , und die Flaschen A und B sich noch im genaue-sten Gleichgewicht befanden. Um sich des freien Spiels der Wage zu versichernnäherte er sich ihr ganz sachte, und brachte sie etwas in Bewegung : sie be-wegte sich nicht allein mit der vollkommensten Freiheit, sondern nahm auchnach wicdererlangtcr Ruhe genau denselben Standpunkt von dem ihre Bewegung