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die Verminderung des Wassers 48 Grau. ( Memoir. de VAcetd. d Paris, an 1709p. 451 ff )
Als Mairan (Abhandlung vom Eise, S. 211) Eis acht Tage lang im Frostehalte stehen lassen, so fand er seine relative Gröfse um A vermehrt, d. h. daes vorher 14 gegen 13 leichter war, als das Wasser, so war es nun beinahenach dem Verhältnifs 12 gegen 11 leichter.
Baron ( Crell’s -chem. Archiv, B. YII, S. 112) setzte in der Nacht vomsiebenten Januar 1753 vierzehn und eine halbe Unze Wasser in einer breitenporcellancncn Schale, im kalten Zimmer bei offenen Feilstern der Kälte aus.Den andern Morgen hatte es nach dem Gefrieren drei Ouentchen am Gewichteverloren, und nun behielt es sein Gewicht durch den folgenden Tag. GegenAbend verlor das Eis, obgleich cs in ein wärmeres Zimmer gesltzt und fastaufgethaut war, nur einige Gran, und die Nacht darauf, bei li° unter 0 Rcaum.wiederum 1 Ouentchen 24 Gran • der Wärmemesser stieg gm folgenden Tagewieder fünf Grad über 0, wo das Eis zu schmelzen an fing, und durch die Aus-dünstung abermals ein Ouentchen verlor. Hierauf nahm er drei cylindrischeTassen, die gleiche Höhe und dritthalb Zoll im Durchmesser hatten, gofs injede zwei Unzen Wasser, und stellte, etwa um neun Uhr Abends, wo dasReaumur’sche Thermometer auf 1° unter den Gefrierpunkt gefallen war, dieeine davon in einen Schrank nahe beiin warmen Ofen , die andere aber auf eineMarmortafel, in eben dem Zimmer, die dritte endlich draufsen vor’s Fenstergegen Norden. Den Tag darauf wurden sie alle gewogen ; die erste hatte einOuentchen, die andere 24 Gran, und die dritte, worin das Wasser gefrorenwar, nur 12 Gran verloren. Er nahm nun alle seine Geföfse in ein kaltesgegen Osten gelegenes Zimmer, und öffnete das Fenster, dafs der damals we-hende Nordwind einen freien Durchzug haben konnte. Die Ausdünstung standbeständig mit der Heftigkeit des Windes, nicht aber mil der Kalle im Verhält-nifs, weil das Wasser öfters in gelinderer Kälte w-eit stärker, und umgekehrtbei heftigerer Kälte weit weniger ausdünstete. Ferner füllte er ein irdenes c y-lindrisches Gefäfs, das leer und ohne Deckel 4 Unzen 5 Ouentchen 4; Granwog, mit demselben aber eine Schwere von 6 Unzen 2 Ouentchen 48 Gr. halte,etwa bis einen Zoll unter dem Rande mit Wasser an, und setzte es zugedecktins Fenster gegen Norden. Das Ganze wog jetzt 15 Unzen 3 Qucn Lehen 12Gran- das Thermometer stand damals noch einige Tage hindurch auf 0°.ErsL nach vier Tagen ward er wieder einige Tröpfchen gewahr, die den. Tagdarauf wieder in Schnee verwandelt wurden auch erkannte er nun einigeStrcifchen Eis auf dem Wasser, das den Tag darauf eingefroren war. Jetztwurde beides, sowohl das Gefäfs mit dem Eise, als auch der Deckel, wo darSchnee angcllog.cn war, aufs sorgfältigste gewogen. Das in Wasser- verwa»-