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Erster Band.
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w ASSEK UND w JE R M E.

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dcltc Eis hatte zwar 21 Gran verloren, die sicli aber genau am Deckel aufsublimirt liaLten. Da die Kälte noch einige Tage anhielt, so wog er noch täg-lich das Gefäfs und den Deckel aufs Genaueste, bemerkte aber nicht den gering-sten Unterschied. 1)

Saussure sagt, Eis löse sich bei der gröfsten Froslkälte in elastischeDünste auf. (S. dessen Ilygrometrie, Leipzig 1784.)

IV allerius behauptete (CrelVs neues ehern. Archiv, B. V, S. 60), dafsdas Wasser, wenn es mit Eis überzogen sei, immer mehr ausdünste, als wennes diese Eisrindc nicht habe, dafs, je stärker die Kälte auf das in Eis zu ver-wandelnde Wasser einwirke, desto stärker auch die Kälte sei. Im strengenWiiiLcr von 1795 machte Lcslic Versuche über die Verdünstung des Eises, undüber die dadurch hervorgebrachte Kälte. Statt das Thermometer in einem Eis-klumpen zu befestigen, bedeckte er die Kugel desselben mit einer Eiskruste,indem er sie wiederholt mit Wasser besprengte, und dieses frieren liefs; zu-gleich war in derselben Lage ein zweites correspondirendes Thermometer mitunbedeckter Kugel angebracht. Mit Erstaunen bemerkte er , wie schnell undgleichmäfsig der Unterschied in beiden Quecksilber.ständen sein Maximum er-reichte, indem die Verdünstung eines kleinen Eishäutchens hinreichend rvar,die ganze Masse des eingcschlosscnen Quecksilbers bis auf den festen Grad(io its proper Standard ) zu erkälten. ( Gilbert’s Annalen, B. V, S. 242.)

Wasser, Wärme und Licht.

Das kochende Wasser bewirkt eine größere Brechung des Lichts als daskalte. C Carre in der Histoire de l'Acad. ä Paris an 1702, p. 15.)

Dorthcs fand, dafs beim Verdampfen des Wassers die Tropfen der Aus-dünstung sich nur an den leeren Stellen gegen die Lichtseite zu ansammelten,im Dunkeln hingegen die Wände der Flaschen immer gleichförmig an allen Sei-ten überzogen waren. 2) ( Annales de Chimie , T. II, p. 92 u. f.•, Crcll’sehern. Annal. 1790, B. I, S. 546 u. f.; Ebermaier’s Geschichte des Lichts»S. 184.)

1) Aus diesen Versuchen schliefst er, dafs die Kälte , als Kälte, die Ausdünstung de«’Eises zurückhält.

2) Es zeigt sich hierbei, nach Dörth es , das Eicht von der TVärmc wesentlich ver-schieden , da die Dünste stets die kältere Gegend suchen.

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