Wasser, W arme und Licht.
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sehr schnell, jedoch mit gleichförmig verminderter Geschwindigkeit, bei 1 Fufshoch in die Höhe springen , im Heraufsteigen und Herunlerfallen eine Parabelbeschreiben.
Das Wasser ist nicht entzündbar. ( Junker in seiner Chem. B. I, S. 324.)
Wenn man einen Tropfen Wasser an der Spitze eines Schwefelhölzchensmit Vorsicht in die Mitte einer Wachskerze hängt, ohne den Docht zu berüh-ren, so bleibt er ziemlich lange in dieser Gestalt, ohne auch nur warm zuwerden, bis das Schwefelhölzchen endlich Feuer fängt, und dem Tropfen nachund nach Wärme mittheilt. ( Rumford in Gilbert’s Annalen 13. XVII,S. 42.)
Als de la Metherie den Strahl einer Aeolipila auf eine brennende Kerzerichtete, so schien die Flamme auf einige Augenblicke lebhafter, bald aberlöschte sie völlig aus •, war indessen die Windkugel so stark erhitzt, dafs dieDämpfe fast in glühenden Zustand versetzt wurden, so wurde die Kerze nichtausgelöscht, w'enn es nicht durch die Stärke des Luftstroms geschah. ( De laMetherie über reine Luft u. s. w., teutsche Ausgabe, B. II, S. 168.)
Man-sicht, wenn ein Kessel mit Wasser auf einem stark brennenden Feuerüberkocht, und das aufbrausende Wasser bei der ersten Ueberkochung insFeuer stürzt, dafs alsdann das Feuer für diesen Augenblick in eine stärkereFlamme ausbricht, wie sehr dasselbe auch nachher durch eine gröfsere MengeWasser ausgelöscht wird. Man beobachtet auch eine vermehrte Flamme, wenndie erste Brandspritze Wässer in ein brennendes Gebäude zu geben anfangt.Spritzt man Wasser in ein brennendes Licht, so hört man ein knarrendes Ge-räusch. ( B arnev eld in s. Abhandl. über die Bestandteile des Wassers,aus dem Holländischen von Keup ; Stendal 1792, S. 74 f.)
Eine kleine Quantität Wasser, gut angebracht, ist schon hinlänglich, die Flammezu tödten. Van Mar um ( Grens neues Journ. d. Physik, B. III, S. 144 u. f>nahm 2 gewöhnliche Theertonnen, denen man eine kegelförmige Gestalt gegebenh atte, damit sie desto besser brennen sollten, welche oben 20 Zoll und unten 16 Zoll,weit und an beiden Enden offen waren; diese wurden nahe an einander, mit demweiten Ende nach oben, aufgestellt. Man bestrich diese Theertonnen, aufserdemTheer, welcher schon an den Tonnen hängen bleibt , inwendig reichlich mitTheer, stellte sie etwas erhaben über dem Boden auf drei Steine , so dafs dieLuft frei durch dieselbe streichen konnte. In eine von diesen Tonnen wurdeeine Handvoll Späne geworfen, und dadurch angezündet. Hiedurch gerieth dieganze Tonne inwendig sehr schnell in Brand, dafs die Flamme mehrere Fufsüber dieselbe aufstieg. Herr van Marum band einen Löffel, der 2 UnzenWasser in sich fafste, an einen langen Stiel, weil die Hitze so stark war, dafsman bis auf vier' und fünf Fufs dem brennenden Körper nicht nahe kommen