W ASSEBL ä S D Electricität*
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dick, wenig zusammengedrückt, auch nicht feucht, Iiefs nichts durch, als erihn aber befeuchtete und zusammendrückte, machte er einen Stofs an die Hände.Ais er ihn in 2 Theile von gleicher Länge theilte, und diese Stücke zusainmen-drückte, wodurch er um einen halben Schuh dicker wurde, so gab er nun einenSchlag, der die Brust, selbst erschütterte. ( Bergmanns Werke, B. Y, S.430.) Im ölen Theile seiner Werke sagt er , dafs der Irokene oder nicht geschmol-zene Schnee darinn dem Eise ähnlich sei, dafs er den electrischen Schlag nichtfortpflanze, und die Electricität nicht durchlasse.
Priestley nahm einen platten Eisschollen, und stellte zwei Stäbe, welcheohngefähr 3 Zoll hoch waren, aufrecht, so dafs sie auf demselben gerade indie Höhe standen , und legte auf einen andern Tlieil des Scholiens eine Bouteille,an deren Korkstöpsel eine messingene Kugel an einem feinen Drahte hieng.Als er hicx’auf die clectrische Explosion auf die Oberfläche des Eisschollensfahren liefs, welches mit einem sehr starken Knalle geschah, fiel der zunächst-stehende Stab nieder, der entferntere blieb stehen, und die Kugel, welche bis-her ruhig gehangen hatte, fieng an schwingende Bewegungen ohngefähr einenZolllang, und beinahe in gerader Linie von dem Orte, wo das Feuer her-ausgefahren war, zu machen. Als die Explosion über die Oberfläche hin-wegführ, schien das Eis an dem Orte, wo die Kette gelegen halte, wie auchlängs dem Striche , welchen die Explosion durchlaufen war, geschmolzen zusein. Jedoch war dies Schmelzen, wofern es wirklich dafür anzuselm war,nicht gleichförmig, sondern sah so aus, als wenn eine heifsgemachte Kettemit kleinen Gliedern darauf gelegen hätte; auch war der Eindruck an demOrte, wo die Explosion angefangen hatte, gar nicht tiefer. ( Priestley’sGeschichte der Electricität, S. 461.)
Bei starkem Froste im Winter 177a machte auch Achar d Versuche überdas Verhalten des Eises zur Electricität. Um sich grofse durchsichtige von Luft-blasen freie Eisstücke zu verschaffen , füllte er ein grofses cylindrischen Gefäfsmit destiilirtem Wasser, und stellte dasselbe dicht an ein Fenster , in eine nursehr gewen geheitzte Stube : da die Kälte aufserhalb 7 Grad Reaum. Abtheilungwar, so war die Seite des Gefäfses, die dem Fenster am nächsten war, einerKälte ausgesetzt, die stark genug war, das Wasser in Eis zu verwandeln,* da hingegen die entgegengesetzte Seite nicht frieren konnte. Auf diese Artentstand eine Eismasse, deren Ober- und Unterfläche die Gestalt eines halbenMondes hatte. Dieses Stück Eis war sehr durchsichtig, und wenn man dasGlas, in welchem das Eis entstanden war, gegen das Licht hielt, so konnteman das noch flüfsige Wasser von dem schon gefrornen und 'in Eis verwan-delten, nicht unterscheiden. Das Eis war ganz ohne Luftblasen, und schienüberall von einer gleichen Dichtigkeit zu sein. Den 16ten Januar brachte Qr
MEYBRS SYST. DARSTELLUNG I. BAND. . Eee ' U