W A s S E i .V N D E L K C T & I C I T X T.
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unwiderlegliches Resultat gab. Ein dergleichen Apparat ist der folgende : Einige20 Schläge einer Leidner Flasche von einem Fufse ins Gevierte sind hinreichend,eben das zu erhalten, wozu die holländischen Physiker 600 gleich starke Schlägenöthig hatten. Das erste Stück dieser Vorrichtung ist ein kupfernes Gefäfs Avon ovaler Gestalt, welches auf einem hohlen Fufse ruht, dessen Ränder vonverschiedenen Löchern durchbohrt sind ■, mitten im Umkreise dieses Gcfäfsesist ein ledernes Behältnifs angebracht B, hierin ist die gläserne Röhre C einge-rieben. In dieser Röhre ist eine kleine kupferne Stange D befestigt, welche sichnach aufsen in einen Ring endigt, und am andern Ende in eine sphärischeRundung. Im Innern des Gefäfses A ist ein Knopf befestigt, welcher einigeLinien hervorragt; man konnte ihn mit Platina überziehen, so wie auch diekleine Sphäre, welche ihm entgegen steht. An das obere Finde des Gefäl'scsA ist ein Hahn F angelegt; an diesen Hahn ist ein kupferner Ring I geschoben,in welchen ein gläserner Recipient eingekittet ist, der sich in eine Röhre endigt,deren Oeffnung nicht gröfser als drittehalb Linien seyn darf. Am obern Theileder Röhre ist ein Hahn H befestigt; über diesen Hahn gebt noch ein kleinerkupferner Cylinder heraus, und füllt die Oeffnung der Röhre genau bis zu einerLinie unterhalb des Ringes des Hahns II. Ein Loch , das fast haarfein ist, gehtdurch diesen Cylinder durch, nach seiner ganzen Länge, und öffnet sich zu-gleich mit der Oeffnung des Hahns. Ein schwacher Conduktor befindet sich'im Innern der Röhre, und tritt, mittelst seines untern Lindes mit der ganzenmetallischen Geräthschaft in Verbindung; sein anderes Ende bewirkt mit demhervorragenden Theile des Hahns H eine Unterbrechung des Zusammenhangs,,wodurch die Entzündung beider Gasarten bewirkt wird. Wenn man den Ver-such wiederholen will, so mufs man zwischen dem Knopfe E und dem sphäri-schen Theile, in welchem die Stange D sich endigt, einen Zwischenraum voneinigen Linien lassen, den Fufs A in einen Zuber setzen, welcher vollkommendestillirtes Wasser enthält. Mit diesem Wasser mufs man den Raum des Ge-fäfses füllen, nachdem man ihn durch Saugen leer gemacht hat. Darauf ver-schliefst man die Hähne und leitet durch den Ring der Stange I) eine metalleneSchnur, deren anderes Ende an die Kugel des Entladers befestigt ist. Dannnimmt man eine Leidner Flasche, ohngefähr von der Oberfläche eines Ouadrat-lüfses, deren Inneres man mit dem Conduktor einer elcctriscben Maschine,und von aufsen mit dem metallenen Theile des Gefäfses A, dicht über dem Fufsein Gemeinschaft setzt; ist die Flasche stark geladen, so mufs inan den Entla-der schnell an den Conduktor bringen; alsdann zeigt ein dumpfes Geräuschden plötzlichen Durchgang der Electricität durch das Wasser. Hat man dieseEntladung verschiedene Male wiederholt, und alsdann den Hahn F geöffnet, sosteigen kleine Luftblasen in den obern Theil des Recipientcn. Man wiederholt