Band 
Erster Band.
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W A S i E R UND E 1. I C U I C f t i t;

dieselbe Operation, bis sich eine Menge einer elastischen Flüssigkeit entwickelthat, welche hinreichend ist, das Verbrennen auf eine genuglhuende Art zubewirken. Dies wird durch einen durchgehenden schwachen eleotriscfiei] Funkenbewirkt, welcher da hervorgebracht wird, wo der kleine Conduktor, welcherin den Recipienlen hineingeht, an das untere hervorsteheide Ende des Hahnstritt. Es ist gut, wenn man sich merkt, dafs man nicht auf die Blasen rechnenmufs, welche sieh in den ersten Augenblicken zeigen; sie sind ohne ZweifelReste der atmosphärischen Luft , welche durch die Erschütterung der innernWände des Gefäfses herausgejagt sind. Es ist also durchaus nöthig, dafs mandiese durch ein zweites Aussaugen fortschailt ; und bei dem Versuche selbstist der Lieberrest nach der Verbrennung um so viel weniger beträchtlich, jemehr Erschütterungen das in dem metallenen Gefäfse enthaltene Wasser erfah-ren hat.“ (Aus den Annnl, de Chim. //, p. 121, übersctzl in Crcll’s An-nalen 1793, I, S. 319 ff)

Ritter füllte eine ganz gewöhnliche gerade Glasröhre von vier PariserZoll Länge und drei Linien Weite mit reinem destillirtem W r asser, und versahsie an einem Ende mit einem Zinkdrahte, der an seiner Spitze f Linie im Durch-messer' hatte , am andern mit einem Platindrahte, der an seiner Spitze f Liniestark war. Reiner dieser Drähte baLLe irgend einen isolirenden Uebcrzug, son-dern stand mit einem halben bis zu drei Zollen ganz frei in der FlüssigkeitEr brachte darauf die Spitze beider Drähte in eine Nähe von drei Linien, ver-band den Zinkdraht mit dem positiven Zulciter der Electrisir -Maschine. denPlatindraht mit der Erde, mul liefs nun die Maschine drehen. Mit der dreifsig-sten Umdrehung, der Zeit nach etwa nach 25 Sekunden, sLiegen einzelne Gas-blasen vom Platindrahte auf, und bald bildete sich ein sehr feiner Gasstrom,oder Faden, der ununterbrochen vom Drahte in völlig perpendikulärer Richtungansging, und so lange anhielt, als die Maschine gedreht, wurde. Am Zinkd/ahtezeigte sich keine Spur von Gas. Er oxidirte sich blofs; sehr deutlich sahman seine vorher glänzende Spitze malt werden. Nachdem er alles anhängendeGas vom Platindrahtc abgeklopft hatte, liefs er von neuem 100 Mal umdrehen.Jetzt fing das Gas schon mit der eilften Umdrehung an aufzusteigen, bald daraufkam der continuirliehe Strom wieder, doch ohne stärker als im vorigen Ver-suche zu werden. Am Zinkdrahte war jetzt die Oxydation noch merklicher,und als er herausgenommen und getrocknet war, fand man ihn sehr matt undmit einem nach der Spitze hin zunehmenden weifsen Anfluge (von Zinkoxyd)überzogen. Er liefs nun zwar den Piatindrath an seinem Orte, vertauschte aberden Zinkdraht ebenfalls mit einem von Platin und von f Durchmesser, welcherjetzt statt des vorigezi Zinkdrahts mit dem positiven Zuleiter verbunden wurde.

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