W as-sex ü tf b Galvanismus.
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seine vorige gelbe Farbe wieder, welches er als offenbaren Bcweifs ansiclit, dafsam Zinkdrahte ein Laugensalz, am Silbcrdrahte eine Säure gebildet werde.(G ilbert’s Annalen VIII, S. 138 ff.) Höckmann bemerkt hiebei, dafs eszwar noch nicht erwiesen sei, dafs am Oxygendrahte Salpetersäure entstehe \dafs aber doch der Geruch nach dieser Säure und andere l mslände ihre Erzeu-gung sehr wahrscheinlich machen. Er sei aus seinen Erfahrungen geneigt zuglauben, dafs das gefällte Oxyd wirklich salzsaures Silber (Hornsilber) sei.(G ilbert’s Annalen VIII, S. 153.) — Als Er man eine zum Gasapparatebestimmte Glasröhre, an welche vor der Lampe einige Röhrchen als Tubula-turen angeblasen waren, mit dem reinsten distillirten Wasser anfüllte, und zweiPlatindrähte so hineinsteckte, dafs die Spitzen derselben sechs Zoll von ein-ander entfernt blieben ; darauf die Drähte mit den Polen einer sehr wirksamenBatterie von zweihundert Plattcnpaaren verband, und zugleich an jeden Drahtdes Gasapparats ein äufserst feines und sicheres Blaltgold-Electromer anbrachlc,so war die Gaserzeugung in Vergleich mit W r asser, in dem salzige Substanzenaufgelöfst waren, sehr wenig lebhaft, und die Electrometcr behielten beinaheihre völlige Divergenz. ( G ilb e r t’s Annal. B. X, S. 2 f. ) Derselbe fand,dafs das Wasser einer Schale, worin die beiden Drähte der Säule Gas und Oxydgaben, am Condcnsator sehr merkliche Electricitat zeigte. ( A. a. 0. S. 5.) —-Derselbe versah einen Gasapparat, der drei Tubulirungen, eine E gerade in derMitte der Röhre, die beiden andern 0 und D in gleichen Entfernungen von denEnden der Röhre hatten, an seinen äufsersten Enden mit Drähten , und diese,nachdem er mit Brunnenwasser gefüllt war, mit den Polen der Säule, und zu-gleich mit sehr zarten Bennct’schcn Electrometern. Beide Electrometcr nahmenbald eine merkliche Divergenz an, deren Maximum zwar geringe, aber constantwar, weil beide Pole isolirt waren. Berührte man nun im Tubulus C das Was-ser mit einem gut isolirten Drahte, so vermehrte sich augenblicklich die Diver-genz des Electrometcrs, an dem negativen Pole beinahe eben so stark, als hätteman den positiven Pol seiht berührt. Eine Berührung des Wassers im TubulusD, der an den negativen Pol B angrenzte, benahm dem Electrometcr in B alleDivergenz, und brachte sie ganz an das entgegengesetzte Electrometcr in A.Berührte man aber das Wasser im mittelsten Tubulus E, der von beiden Bat-teriedrähten gleich weit abstand, so war in keinem von beiden Electrometerneine Spur von vermehrter oder verminderter Divergenz zu merken ; beide be-hielten sie so , wie sie ihnen im natürlichen Zustande des Gleichgewichts zu-kam, gerade als hätte gar keine ableitende Berührung statt gefunden. ( A. a. 0.S. 11 f.) — Hassenfratz, fand, dafs, wenn man zwei gesonderte Wasser-massen, deren jede mit dem Pole der Galvanischen Säule, welcher demjenigen,mit welchem die andere vereinigt ist, entgegensteht, in Verbindung gesetzt