Band 
Erster Band.
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YV a s s e ä • un u Galvanismus.

45 S

Spitze, des Drahts erst nach einigen Stunden sichtbar schwarz, und nur einkleines Kalkwölkchen in dem angrenzenden Wasser bemerkbar. Wenn manzu der Lange der llöhreu die Längen der Ketten der Säule, die Drähte in denRöhren, und der Zwischenhacken hinzurechnet, so ist beim 4ten Versuchedie ganze Länge der aus Wasser und Messingdraht abwechselnd zusammenge-setzten Verbindungskette nach H. an 460 Paris. Zoll lang gewesen, und eswirkte in ihr jedes Ende Säule auf eine Länge von 430 Zollen.

Versuch 5. Es -wurde die Verbindungskette des 4ten Versuchs auf man-cherlei Weise durch Wcgnehmung der Zwischenhaken getrennt, und an dieEnden der Trennung ein sehr empfindliches Goldblattclectrometcr, dessen Gold-blättchen 1 Zoll lang und i/'s Zoll breit waren , angehalten. Die Goldblättchenwurden aller Orten von einander abgestofsen \ auf gröfsere Weiten, wenn dasEnde der getrennten Kette der Säule näher war; auf geringere Weiten im Ge-gentheilc. In der Mitte der aus neun 44 zölligen und zwei 21 zölligen Röhrenbestehenden Kette, an den Enden der fünften längern Röhre, wurden die Gold-blättchen noch zwischen \ A° bis i/So Zoll von einander abgestofsen. Ueberhauptbemerkte er bei allen Versuchen, dafs je stärker und lebhafter die chemischenWirkungen der Säule waren , desto weiter auch die Goldblättchen im Electro-meter von einander abgestofsen wurden, und er bediente sich des Electroinetersals eines sichern Galvanismometers. Sobald bei nachlassender Wirkung derSäule das Electrometer wieder mehr Stärke anzeigte, fand er auch sogleich dieZuckungen, die Gaserzeugung und die Oxydirung stärker. Er hat aber zugleichdurch Erfahrung gelernt, dafs, wenn das Electrometer hiebei nicht betrügensoll, die Ketten der Säule bei allen Versuchen immer recht stark angespanntgehalten werden müssen. Auch müssen die Gelenke der Ketten da, wo sie sichberühren , recht glatt und oxydirt sein.

Versuch 6. Die Drahtketten einer achtzigschichtigen'Silber- Zink- undSalzwasser - Säule wurden von jedem Ende her 16 (Pariser) Fufs lang gemacht,und eine mit Wasser gefüllte zugestöpselte Röhre, in der die Spitzen der ein-gesteckten Pvlessingdrähte 2 Zoll von einander standen, zwischengehakt. —In -dem Augenblicke des Einhakens erfolgte in dem Wasser der Röhre sehrlebhaft strömende Gaserzeugung und Oxydirung. — Auch als statt jener kurzeneine längere Glasröhre , in der die Spitzen der Drähte 18 Zoll weit von einan-der entfernt waren, eingehakt wurde, erfolgte im Augenblicke des Einhakensdas ncinliche.

Versuch 7. a) Jede der Ketten der Säule wurde 24 Fufs lang gemacht,und die Röhren mit 18 Zoll Abstand der Drähte eingehakt. — Sogleich Oxy-dirung aber keine Gaserzeugung; an der Spitze des Drahts nach 2 MinutenGaserzeugung in vielen Blasen langsam strömend, b) Statt der Röhre mit 18