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Stickgas 3 S a v e e s t o ff g a s und E l b c t k i c i t m t.‘
sollte, wurde in eine unter einem Winkel gebogene gläserne Rohre gebracht’,,welche vorher voll Ouecksilber gefüllt mit ihren beiden Schenkeln in zwei mitgleicher Idüfsigkeit augefüllte Gläser getaucht wurde. Die zu untersuchendeLuft wurde dann vermittelst einer engen Tliermometerröhre, deren eine Spitze,wie die Barometerröhren, zu. einem Haken gekrümmt war, hineingeleitet. Diesesgekrümmte Ende wurde nemlich mit Ouecksilber gefüllt, und unter ein umge-stürzt in Wasser stehendes, die bekannte Luftart enthaltendes Glas gebracht,indem die OeiTnung des andern abwärts gehenden Endes mit dem Finger ver-schlossen wurde, so, dafs durch Entfernung des Fingers das Ouecksilber inden langem Schenkel stieg, und dessen Stelle in dem kürzern von der Luftdes Glases eingenommen wurde. War auf diese Art die Röhre mit einer Mengeder Luftart .angefüllt , so wurde das zugchaltene Ende in die Flöhe gedrehet, und’der kürzere Schenkel, der zu diesem Ende enger gemacht war, in die Ocfinungjener ersten winklichten Röhre gesteckt, wo dann bei Entfernung des Fingersvon dem langem Schenkel vermöge des Drucks des in ihm enthaltenen-Queck-silbers die Luft in die winklichte Röhre gedrängt wurde, in den Fällen , wo;er zu verschiedenen Malen in einem Versuche Imft hineinzubringen w ünschte,.bediente er sich einer Vorrichtung, die einer Barometerröhre übrigens völliggleich, und nur blos darin von ihr verschieden war, dafs der über der Kugelbefindliche etwas längere Schenkel w’ie ein liegendes römisches S von der Kugelabgebogen, war. Dieses liegende S war auch etwas enger, als der längere geradeSchenkel. Diese Vorrichtung wurde zuerst mit Ouecksilber gefüllt; darauf wur-de die Kugel und der gekrümmte Schenkel auf solche Art mit Luft gefüllt, dafsletzterer unLer ein mit Wasser umgestürztes, die Luftart enthaltendes Glas ge-führt, und das Ouecksilber durch einen Heber aus dem langen geraden Schenkelgenommen wurde. Jetzt wurde der Apparat gewogen, und hierauf die Spitze-des gekrümmten Schenkels in die eine OeJfnung der winklichten Röhre gesteckt,,und daselbst während des ganzen Versuchs gelassen. Um die Luft in die w ink-lichte Röhre zu. bringen, wurde ein dem. Durchmesser des geraden Schenkelsgleieher hölzerner Cylinder in jenen eingesenkt, und Ouecksilber in denselbenSchenkel geschüttet , um den Platz des in die Kugel gedrängten zu füllen.Nach geendigtem Versuche wurde der Apparat wieder gewogen, da dann diein die winklichte Röhre gedrängte Luft dem Umfange nach einer Menge Oueek-silber gleich zu schätzen war, dessen Gewicht der Zunahme des Apparats cor-respondirtc. Die innere Weite der winklichten Röhre , die in folgenden Ver-suchen gebraucht ward, war von einem Zehntheil eines Zolls, und die Längeder Luftsäule, die in dem obersten Theile der Röhre befindlich war, war von1 1/2 bis 3/4 eines Zolls. Mit dem Quecksilber des einen Glases war eine Kugelin Verbindung, die so weit von dem Conduktor einer Electrisirrnaschine ab-