Band 
Erster Band.
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S'alfbtkkgas und S a u i r s t o f f g a s.

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sö stieg es auf 30°, ein anderes Mal auf 35°. Dies beruht nach ihm auf der-Geschwindigkeit, mit der man die Luftarten mischt. Der Ballon wird stetsinwendig mit häufigem Tliaue bedeckt; es sammeln sich sogar am untern TheiieTropfen Flüssigkeit. (I, S. 258 und 259.) — Bei der Vereinigung der Salpeter-luft mit der reinen Lull entsteht nach M. stets Luftsäure. (I, S. 284.)— Bei-der Vermischung beider entsteht nach ihm keine Flamme, und die Verschluckunggeht eben so schnell vor sich, als bei,der Verbrennung der reinen Luft mit derentzündlichen; die Wärme aber ist dabei ziemlich grofs. (H,S. 173.)— Wennman nach ihm, recht trockene reine Luft und Salpeterluft in grofsen völlig-trockenen Ballonen vermischt, so verbinden sie sich und geben saure Tropfenwie Th au; der Dampf aber erhält sich lange in Gestalt eines feurigrothen Dun-stes ohne sich zu verdichten; diesen Dunst nennt er salpetersaure Luft. (II,'S. 246.) — Nach ihm wird bei der Vermischung der reinen Luft mit der Sal-pelerluft um so mehr phlogistische Luft erzeugt, je weniger geschwind die Mi-schung geschieht. (II, 527.) Geschieht die Mischung schnell, so wird diereine Luft fast ganz verschluckt; macht man sic aber langsam, so ist der Rück-stand sehr beträchtlich. ( II, 5. 549.) Durch die Vermischung mit Salpeter-luft wird nach ihm die Lebensluft in Luftsäure verwandelt. (II, S. 551.) —TroosIwyck will gefunden haben, dafs wenn man zuviel Salpeterluft auf einMal zur Lebensluft setze, phlogistische Luft entstehe. ( Crell’s Annalen 1787,I B. S. 335.) — Nach Caoallo wird, wenn man zu zwei Maasen einer sehrreinen dephlogistisirten Luft zwei Maase salpeterartige Luft hinzuthut, die ganzeaus vier Maasen bestehende Mischung in den Raum eines einzigen Maases zu-sammengezogen, und besteht jetzt aus fixer und phlogistisirter Luft. Durch dieseVerminderung wird mehr fixe Luft erzeugt, als durch die Verminderung dergemeinen und Salpeterluft. Die entstandene phlogistisirte Luft ist, wenn sie vonder fixen Luft getrennt wird, speeifisch leichter als gemeine und dephlogistisirteLuft. ( Cavallo’s Abhandl. über die Eigenschaften der Luft. S. 501 f.) Der-selbe sagt (a. a. 0. S. 227), es entstehe bei der Vermischung der salpeterartigenLuft mit der gemeinen ein beträchtliches Aufbrauseii, während welches dasGemisch eine röthliche Farbe annehme und eine grofse Volumsverminderungerleide. — Ingenhoufs macht folgende Bemerkungen über die Verbindungdieser beiden Gasarten : Leitet man zu einem Maase dephlogistisirte Luft inder Fontana’schen Eudiometerröhre ein Maas Salpctersäurelufl über, so ziehensieb beide Lüfte in einen viel engem Raum zusammen, wenn man die Röhrenicht schüLLelt, als wenn man sie schüttelt. Ist die dephlogistisirte von einervorzüglich guten Beschaffenheit, z. B. von 400 Grad oder noch mehr, so ge-schieht die vollständige Verkörperung beider Luftarten in Zeit von einer halbenMinute. Wird die Vermischung in Gefäfsen von zwei oder drei Zoll Durchschnitt