S ALPET E' KG AS USD S AU EK STOFFGAS. 50J
Der Erfolg von drei Versuchen, wobei die Röhre nicht geschüttelt wurde,war :
Zahl der Unterabtheilungen der • Zahl der Unterabteilungen, dieIViaase, dre m der Rohre zuruck- zerstört wurden,
blieben.
Erster Versuch
0,60.
1,40.
Zweiter —
0,61.
1,39.
Dritter -r-
0,60.
1,40.
(Inrjenhoufs Versuche mit Pflanzen, von Andreas Scherer übersetzt»S. 238 ff.)
Derselbe sagt ( Expdrienc.es sur les vegetaux, a Paris 1787, p. 205, 296),dafs sechs, sieben, und bisweilen noch mehr Maase Salpetergas erforderlichsind , um zwei Maase Lebpnsluft zu. sättigen.
IVcber bemerkt, (physikalisch-chemisches Magaz. I, S. 252), vierTheilcvon sehr reiner Luft können über sieben Theile Salpelerluft sättigen. Scherer(in Wien) setzt in seinem Handbuche der Eudiometrie das Verhältnifs des Sal-petergas zum Sauerstoffgas = 4 oder fünf zu 1. (v. Humboldt ehern. Zer-legung des Luftkreises, S. 8.) Grcn bemerkt, dafs, wenn man Saipeterluftund reine Luft mit einander vermische, jene ihren luftförmigen Aggregatzustandverliere und zum Dampfe der rauchenden Salpetersäure werde, wobei sogleichErwärmung entstehe. ( Grcns Journal der Physik, II, S. 56.)— Als HellerSalpetergas O in einem Glase mit eingedrücktem Boden mit SauerstofFgas 2 )in Berührung brachte} so zeigten sich an ihrer Berührungsfläche sogleich brauneDämpfe } aber diese Farbe dauerte nicht lange. Denn nun senkte sich von demeingedrückten Boden des Glases ein graufarbiger Dampf herunter, der die Ge-stalt eines Kegels hatte, sich mit den untern braunen Dämpfen vermischte, undeine allgemeine Farbenveränderung hervorbrachte. (Gren s neues Jouru. derPhysik, III, S. 92 — 93.) — Humboldt fand, dafs die Menge Salpetergas.die erforderlich ist einen Tlieil SauerstofFgas zu sättigen, nicht wie Lavoisicres angiebt und die chemischen Compendien nachschrciben, gleich ist, 1,72 : ljsondern dafs es nach dem Grade der Stickstoifung des Salpetergas von 3,2 biszu 0,5 wechselt-, dafs wenn man die Räume des in dem Salpetergas enthaltenenStickstoffs für die Abscissen und den zu sättigenden Sauerstoff für die Ordinalennimmt, die Verbindungen-mit dem Sauerstoffe sich darstellen unter der Ficuv
i) Es war aus reinen Kupferspänen mittelst Salpetersäure entwickelt, und • nicht eher autge-fangen, als bis die braunen Dämpfe in der JEntbiinlungsflasche verschwunden waren.
s) Aus rothem Ouecksiiberkalkc.