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Hermbstädts Bibliothek der neuesten physisch ehern, etc. Litleralur, B. II.338.) Prieur du Vernois fand, dafs, bei 28 Zoll 9t Linie Barometerstanddas Volumen von 13,6729 Kubikzoll trockner atmosphärischer Luft, wenn das-selbe bei 0° ßeaum. = 1 gesetzt wird folgen dermafsen durch die Erhitzung ver-mehrt wurde.
von 0« bis 20® nach Reaum. um 0, 07S9
— 0 — 40 — — — 0,2370
— 0 — 60 — — — 0,6574
— 0 — 80 — — — 0,9368
Nach Morveau’ s auf diese Angaben gegründeter Berechnung beträgt nundie Vermehrung des Umfangs der Luftmasse
von 0° bis 20°
— 20 «
40*
— 40 « — 60 °
— 60°— 0 «
bemerkt indessen dabei,
80«
80
R. 0,0789 :0,17810,4004(0,27940, 9368
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i2,6r
s.sx
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2,49
3,'i7 /
1,067
dafs das in Klammern eingeschlossene Resul-
tat durchaus nicht richtig seyn könne, weil es mit dem Gesetze der Zunahmeder Ausdehnung durch Wärme nicht übereinstimme, und dafs man dasselbedurch die hohe Temperatur veranlafsten Verbindungen zuschreiben müsse.Dafs dergleichen Verbindungen wirklich Statt hatten , fand er in der That durcheinen Versuch bestätigt. Wäre nemlich die Luft gar nicht verändert, so hättedie Quantität von Kubifezollen Quecksilber, die in dem zu dem Experimentgebrauchten mit. Quecksilber gesperrten Ballon den angewandten Apparat unddie Versuchsmethode s. bei Sauersloftgas und Wärme. B. I. S, 97. ft - .} durch dieErkältung hincindrangen gerade dasselbe Volumen haben müssen als die durchdie Erhitzung ausgelriebcne und in einem Rccipienten aufgefangene Luft, d h.die in dem Ballon gebliebene Luft hätte mit der, die durch die Ausdehnung hin-ausgetrieben war, zmammengenommen ein Volum geben müssen, das dem, dasanfangs den Ballon füllte , völlig gleich war, wenn beide .wieder bei derselbenTemperatur und denselben Drucke als vor dem Versuche gemessen wären.Es drangen aber nach dem Versuche 0, 6691 Kubikzoll Oueksilber mehr hinein,als Luft hinausgegangen warj die Luft war also während der Operation umdiese Quantität vermindert. Dafs aufser der Verbindung der Wärme mit der Luftnoch ein chemischer Procefs vorgegangen seyn nmfste, wurde aueh noch durcheudiometrische Versuche bestätigt. Denn als die Luft des Recipienten derdas ausgetriebene Fluidum aufgenommen halte, mit Salpeterluft pep rupft wurde,