Atmosphärische Luft uni» Fitrst.'
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einander unterscheidbare sind, von denen die äufsere braun, flackernd und un-bestimmt, die innere konisch, blau, sehr spitz ist, und eine viel stärkere Hitzeals die äufsere hervorbringt. Die, welche die Mineralogie in chemischer Hin-
und unter den Namen der Sultane kannte ; wie er den Glasbläsern oft zu-gesehen habe, sei er auch einst gefragt worden, ob er nicht ein Werk-zeug kenne, wodurch das ermüdende Blasen mit dem Munde ersetzt werdenkönnte , und er habe hierauf eins dieser Art angegeben. Er habe nemlichzwei.Blasebälge der Art, wie man sie in tragbaren Orgeln habe, machen,in eine Windlade leiten, und aus dieser eine feine Röhre nach dem Dochteder Lampe fuhren lassen, so, dafs der Arbeiter die Bälge nur durch ab-wechselndes Treten mit den Füfsen hätte heben dürfen , während ihresSenkens Mufse zum Arbeiten gehabt , und die Bälge ohne Blasen mit demMunde ein hinlängliches und sehr heftiges Gebläse geliefert hätten. ( Mund,subterran. X, II; Amstel. 1665, fol. p. 454.) Da die Zueignungsschrift vordem zweiten Bande seines Werks im Jun. 1663 unterzeichnet ist, so istdiese Anwendung der Blasebälge beim Blaserohr vor diesem Jahre zusetzen , obgleich aus der zuvor angeführten Nachricht erhellet, dafs die Glas-bläser sich noch im Jahre 1666 ohne dieselbe beholfen haben, welches nichtauffallend sein kann , da Redakteur selbst im Jahre 1600 zu Braun-schweig herum reisende Glasbläser sah, die keinen Blasebalg bei sichführten.
Warm ein doppelter Blasebalg an die Stelle zweier einfacher gesetztsei , wissen wir nicht. Auf der Platte zu der Beschreibung dieser Arbeitenin Kunkel s Glasmacherkunst (dritte Edit. Nürnberg 1713; auf dem Ti-telkupfer steht 1744, p. 398 f.) ist einer unter dem Tische angebracht ge-zeichnet , der nach der Beschreibung durch angebrachte Röhren mehrernLampen zugleich Wind liefert. Wäre dieses schon bei der ersten Ausgabe,die uns nicht zu Gebote steht, zu finden, so hätte man den Zeitpunkt die-ser Verbesserung vor das Jahr 1679 zu setzen. Eben da ist auch angeführt,dafs diese Instrumente einem Chemiker sehr nützlich wären ; unter anderndürfte man, wenn man ein wenig metallischen Kalk oder dergl. gerne zu-sammen schmelzen, und sehen und probiren wolle, was es für ein Metallhalte, nur eine Kohle ein wenig aushöhlen, den Kalk, oder was manschmelzen wolle, hinein tlmn, und durch ein solches Röhrchen die Flammeeines starken Lampendochts darauf blasen, welches sehr geschwinde vonStatten gehe , auch kein Lolchen gebraucht w r erden könne. Derselbe führtauch anderwärts (Calor chym. Th. I, Cap. V, der Ausgabe, Hamburg undLeipzig I7i6, 8. p. 65) das Löthen bei den Goldschmieden, oder bei de«.meyius. 3 srsr. iMs.sr, l. xn, ii. b. ii, asxh, Z