Band 
Dritter Band
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Atmosfhä&ische Lcjet und Fbüee.

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sicht bearbeitet haben, bemerkten, dafs diese Flammen einige sehr verschiedenennd zwar entgegengesetzte Wirkungen auf dieselben Körper hervorbrachten ;indessen haben sie das mit einander gemein, dafs sie diejenigen Substanzen er-

Lampenbläsern an, wie diese vermittelst des wenigen Lichts Gold, Silber,Spiesglas, Glas u. s. w. zum Flusse bringen könnten , und zwar in solcherSchnelligkeit, als es in starken Windöfen nicht möglich sei.

Man hätte diesem zu Folge auf die Anwendung des Blaserohrs zuchemischen Versuchen früher gedacht, als sonst wohl geglaubt ist ; undalso kann von Sw ab schon hiernach nicht für den ersten gelten, der eszur Untersuchung der Mineralien gebraucht hat, denn dieses ist nach Berg-mann (Com ment. de Tubo feruminat. ; im introit.') erst ums Jahr 1738geschehen. In dessen Aufsätzen in den Abhandl. der Stockholmer Aka-demie ist es indessen erst im Jahre 1748 (Berät telse om en Nativ RegulusAntimonii eller Spets Glas-Kung , §. 3 in Kongl Vet. Ac. Handl. for Ar.1748, Vol. IX , p. 100 ; Bericht von einem gediegenen Regulus Antimonii§. 3 in Kön. Schwed. Akad. der Wissens. Abhandl. auf d. J. 1748, B. X,pl 101), und darauf im Jahre 1758 {Ron och Forsök mecl mineraliska Gela-tiner etc. §. 3 in K. Sv. Vet. Ac. Handl. 1758, Vol. XXI, p. 283 ; Vers,mit mineralischen Gallerten etc. §. 3 in Königl. Schwcd. Ak. Abh. 1758,XX, p. 270) mit dem rothen Zeolith von Aedelfors. Uebrigens versichertauch noch von Engeström (Tal om vissa scarigheter och andra om-ständigheter, som inöta vit utofraudet of Chemien , hallet f or Iiongl. Vet.Acad. vid Fraesid Nedlägg d. 6 Nov. 1782, Stockh. 1782 , 8. p. 16 ' dafsvon Sw ab hierin nicht, sondern Cronstedt für den Erfinder zu haltensei; von Swab auch dem Cronstedt die Ehre der Erfindung des allge-meinen Gebrauchs des Blaserohrs bei der Untersuchung der Mineralienzugestanden habe. Wann dieser den Anfang damit gemacht hat, wissenwir nicht; nach der Zeit seiner bekannt gemachten Vorschläge und Ver-suche würden erst Gramer , Zimmer mann und Rinmann zu er-wähnen sein. Gramer hat das Löthrohr wohl zuerst unter dem Geräthefür den Probirer in einem Handbuche für denselben mit aufgeführt. Inseinen Anfangsgründen der Probirkunst ist es zur Schmelzung kleiner Me-tallstücke oder zu ohne Präparator anzustcllenden Prüfungen anderer.Dingein kleinen Stücken empfohlen. Man sollte diese nendich in eine Grube aufeine Kohle legen, und sie so der Flamme einer Lampe mit einem starkenDochte aussetzen, zur Bewirkung der stärksten flitze einige Kohlen vonder Gröfse einer Haselnufs um das zuschmelzende Stück legen, so, dafses nur auf einer Seite für den Zugang der Flamme frei bleibe. Man könne