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Atmosph*. tisoai L mi und Fsube*
tim zum gewöhnlichen Gebrauche dienen zu können. Eben so sehr jedochauch überzeugt von dem Nutzen, den vollkommenere Mittel, als die bisherzur Unterhaltung dfes Löthrohrs mit atmosphärischer Luft oder Sauerstoffgasangewandten haben würden, hat er selbst einen Apparat ausgedacht, derder Gegenstand seiner Abhandlung ist, und den er hydrostatischesLöthrohr nennen zu müssen glaubt. Das zweite Kapitel enthält dienachfolgende Beschreibung des Apparats. Die Vorstellung des letztem ist zumTheil transparent, um die innere Einrichtung leichter einselien zu können.
Der Apparat, Taf. XIX, Fig. 1, besteht aus einem Fälschen, welches32 Zoll hoch ist, und zum kleinsten Durchmesser 18 Zoll hat. Es ist durchdie Scheidewand B A in 2 Kammern ðeilt; die obere und äussere Kammerist 14 Zoll tief, die untere und innere B C 16 Zoll, und enthält eine Platteund eine Röhre von Kupfer E F D, welche erstere 9 Zoll tief hinabgeht,und sie in zwei gleiche Theile theilt. Die kupferne Platte und Röhre sindzusammen gelöthet, und mit der Scheidewand verbunden, wie man in Fig.2 sehen kann, wo B die Scheidewand, E F die Kupferplatte, und D dieRöhre ist. Man läfst die Ränder der Kupferplatte in correspondirende Fu-gen längs den Dauben des Fäfschens laufen, bis sie die Stellung haben,welche sie behalten sollen, bekleidet dann die Fugen mit Binsenblättern,und treibt die Bänder des Fäfschens an.
C F, Fig. 1, ist ein Paar runder Blasebälge, denen der Boden des Fasseszur Basis dient. Dieser Boden hat im Mittelpunkt ein Loch, um welchesherum in der Entfernung eines Zolls vom Mittelpunkt ein hölzerner Randgeht. Auf diesem Rande ist ein Ventil befestigt, welches sich oberwärtsöffnet, und in B, Fig. 3, wahrzunehmen ist, wo man die Blasebälge trans-parent abgebildet hat. Unter dem Ventil B kann man das Loch und denrunden hölzernen Rand, auf welchen es angenagelt ist, bemerken. C istRer obere Theil der Bälge, der aus einem runden Stück Holz von 7 ZollDurchmesser und 1 Zoll Dicke besteht. Er hat im Mittelpunkt eine Oeff-nung von anderthalb Zoll im Durchmesser. Um diese Oeffnung läuft eineFuge, in welche ein oberwärts aufgehendes Ventil befestigt ist; beides wirdman bei D , Fig. 3 arn Ende der Stange gewahr. Auf diesem Obertheil derBälge , in der Entfernung eines Zolls vom Umkreis sieht man einen schwal-benschwanzförmigen Einschnitt, der mit Blei ausgegossen ist E. Der Kör-per der Bälge F F besteht aus starkem und ‘‘ehr gut genähetem Leder , da-mit kein Wasser durchdringe. Vor der Verbindung mit den übrigen Theilenbatte er die Gestalt eines abgestumpften hohlen Kegels, dessen Höhe undgröbster Purebmesser jedes § Zoll, der kleinste Durchmesser aber siebente-