Atmssphärischb Luft und Fsues.
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und sich so jeder Untersuchung entziehen. Zur Abhelfung dieser Unbe-quemlichkeit war zu wünschen, dafs, indem man die Unterfläche der Kör-per mit der Kohle in Berührung hielt, man auf ihre Oberfläche eine Substanzanbringen könnte, welche fähig wäre, eine der weifsglühenden Kohle gleicheHitze zu bewirken, oder, dafs man die Körper auf einer festen Unterlageeiner so hohen Temperatur auszusetzen im Stande wäre, als durch die Ver-einigung der porösen Kohle mit Sauerstoff hervorgebracht wird. Man kannnicht anstehen, sich zu überzeugen, dafs man diesen Zweck durch dasWasserstolfgas erreichen könne, welches nach bekannten Erfahrungen(S. Wasserstolfgas, Sauerstoffgas und Feuer, B. I, p. 129 u. 130) währendSeiner Verbrennung mehr Wärme entwickelt, als jeder andere Körper. DasWasserstoffgas bedarf zu seiner Verbrennung das meiste Sauerstoffgas; beider Verbindung der Basen dieser beiden Gasarten wird aller Wärmestofffrei, und das aus ihrer Verbindung entstehende Wasser, das sich imdampfförmigen Zustande befindet, hält den Wärmestoff so schwach zurück,dafs es sich nur so viel zueignet, um im flüssigen Zustande zu bleiben ,und diese Quantität ist die einzige, die beständig fortgeführt wird. Bei Ver-brennung der Kohle wird weniger Wärme frei, und geht mehr davon ver-loren, weil eine grofse Menge Wärmestoff durch die Kohlensäure absorbirfwird, die ihn braucht, um den gasförmigen Zustand anzunehmen. Diessind die Gründe, die den Verfasser veranlafsten, sich des Sauerstoffgasund Wasserstoffgas zu bedienen. Ehe aber von ihnen Gebrauch gemachtwurde , mufste man ein Mittel auffmden, ein Gemisch beider Gasarten zuverbrennen, ohne Explosion zu befürchten zu haben. In dieser Absichtsind eben die beiden Abtheilungen in dem Apparate angebracht , deren jedemit einer besondern Gasart gefüllt wird, wie oben detaillirt ist. Zwei ku-pferne Löthrohre ab, Fig. 8, sind mit ihren Mündungen in zwei Gängegepafst, die in dem abgestumpften Kegel von feinem Silber c, dessen mitt-lerer Durchmesser ein Drittel Zoll und die Länge drei Viertel Zoll beträgt,misgehöhlt worden. Der Durchmesser des einen Gangs ist so grofs, dafsman eine gewöhnliche Nadel hinein bringen kann , der andere ist ein Drittelenger. Diese beiden Gänge sind an der Oberseite des abgestumpften Kegelsabgesondert, sie öffnen sich, jeder nahe an dem Umkreise desselben; vonda an neigen sie sich im Herabsteigen gegen einander, vereinigen sich iueinem Abstande von ohngefähr anderthalb Linien von der Unterfläehe desKegels, und bilden einen einzigen Gang, welcher sich an der Unterflächedes Kegels öffnet, und einen Durchmesser hat, der dem des weitestenGangs gleich ist. Man hat die Ansicht dieser Einrichtung in d d, c, Fig. 8.
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