Atmosphärische Luft und Fjüsb*
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Die Löthröhre a, b werden an die Entladungsrohren 0, o gepafst, undzwar so, dafs das Löthrohr, welches in den weitesten Gang des abge-stumpften Kegels gesteckt ist, derjenigen Abtheilung des Apparats ent-spricht, welche das Wasserstoflgas enthält, dagegen das andere mit derdas Sauerstoilgas einschiiessenden Abtheilung in Verbindung gesetzt wird.Man öilhet den Hahn der WasscrstoiTgasröhre so weit, dafs so viel davonherausströme, um angezündet eine Flamme etwas kleiner als die eines Lichtszu geben. Man bringt nun die zu untersuchende Substanz, welche manauf eine Kohle oder einen andern festem und unverbrennlichen Körper gelegthat, unter die Flamme, und dreht den Hahn der Sauerstoffgasröhre, bisdas Licht und die Hitze die gröfste Stärke erlangt zu haben scheinen.Alsdann Kann das Auge den Glanz des Lichts nicht ertragen, und die streng-flüssigsten Körper können der Wirkung der hervorgebrachten Hitze nichtwiderstehen. Es ist indessen zu bemerken, dafs das Licht und die Hitzebei dieser Verbrennung erst merklich werden, wenn man der Flamme einenKörper aussetzt, welcher fähig ist, entweder das Licht zurück zu werfen ,oiler die Wirkung der Hitze sichtbar zu machen. An die Stelle des abge-stumpften Kegels d, c, d, kann man den d, e, d gebrauchen. Die inseinem Innern ausgehöhiten Gänge begegnen sich nicht, sondern lassen ihrGas jeder durch eine besondere Oeflhung in eine kleine Kammer treten ,welche am untern Ende des abgestumpften Kegels angebracht ist. Die punk-tirten Linien bezeichnen die Gänge, und die krumme Linie die Kammer,welche drei Linien weit und hoch ist. In f sind die Löthröhrcn abgebildet,deren man sich zur Schmelzung der Platina, oder der Körper, die einbeträchtliches Volum haben, bedient; sie bestehen in zwei Röhren, dereneine ■weit, die andere enger ist. Die Mündung der letztem ist in die dererstem eingefügt, wie die punktirten Linien es zeigen. Man kann, wenncs darauf ankömmt, die in dem hydrostatischen Löthröhre enthaltenen Gas-arten prüfen, indem man vermittelst gebogener Röhren , und ledernerSchläuche, welche an die Hähne Z Z, Fig. 1, angebracht worden, Eudio-meter mit ihnen anfüllt. Nachdem der Verfasser seine Maschine beschrie-ben, geht er zu den Versuchen über, die er mit den feuerbeständigstenvmd strengflüssigsten Substanzen in der vermittelst des Verbrennens vonSauerstoff- und WasserstofTgas bewirkten Hitze angestelit hat, die wir beiden exponirten Substanzen Vorbringen werden. Die Hitze der Gasflammeist von den verhältnifsmäfsigen Mengen der beiden Gasarten abhängig,welche man anwendet. Die Oeffnungen der Schüssel der Hähne M , N , n ,mußten daher enge und länglicht sein, damit mau Mittel in Pfänden habe ,