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A r MU) S?H*SISCHK L tr K T UND Elhkteicität.
irische Materie, etwa so, wie man durch Spitzen, die von einem elektri-sirten Körper ausgehen, die Luft im Zimmer, besonders wenn viele Dünstedarin schweben, elektrisiren kann. Die Seltenheit ihrer Erscheinung, meintFischer (a. a. 0. Th. V, p. 627) könnte man vielleicht daraus erklären,dafs zu ihrer Entstehung eine negative Elektricität in der Luft erfordertwerde, welche nicht so häufig, als die positive vorkomme., weil die elek-trischen Versuche lehren, dafs die Feuerbüschel an Spitzen ein entgegen-gesetztes — E anzeigten.
Nutzen der Gewitter. — Die wohlthatigste Wirkling derselben ist ohne Zweifel die Zer-setzung, die sie in der Atmosphäre hervorbringen. Die Luft der untersten Atmosphäre ist mit einerMenge fremdartiger Ipomlerabler Tlieile erfüllt, die allm'iihlig die reinere Luft in die Höbe treiben.Duher kommt wohl gröfstentheils die Bangigkeit, die vor jedem Gewitter vorhergeht, und der dumpfeerschlaffte Zustand, in dem dann Alles versunken scheint. Beim Gewitter werden nun wahrscheinlichdie heterogenen Theile (die Aelteren hielten sie gröfstentheils für überflüssige schweflichte Dämpfe; ausder Luft niedergeschlagen, so , dafs sich die die Atmosphäre constituirenden Ingredienzen in dem heil-samem Verhältnisse inniger vermischen. Die erfrischende Kühle , die theils eine Folge der verdünntenLuft, auf welche das Licht nicht mehr so, wie auf die dickere zu wirken vermag, theils des Auf-wands von Wärme, der sogleich wieder für den reichlich gefallenen Regen gemacht wird, sein mag,belebt den Menschen mit neuem Muthe, voll Hoffnung zu den Sternen des wiedergereinigten Himmel*hinauf zu schauen. Der bei dem Gewitter gefallene Regen scheint dem Pflanzenorganismus viel erspriefs-lichcr, als ein anderer zu sein; wozu noch hinzu kommt, dafs ein solcher Regen manchen Insektensehr nachtheilig ist. (Ahlwardts Brontothcologie, p. MS ff. § 45 i Wolffvon den Absichten na-tiirl. Dinge, p. 320 ff. ; la nature Hb U formation Hn Tonnen, par Mr. Ahve Poncelet , a Paris 1766 , 8. ;Donndorf's Lehre von der Elektricität, B. XI, p. 581 ; Schelling’s Ideen zur Naturphilosophie ,zweite Ausgabe , p. 1830
Atmosphärische Luft, Elektricität und Wärme*
Erhitzte Luft ist ein guter Leiter der Elektricität. (Bohnenberger’s Be-sehreibung seiner Elektrisirmaschine, Th. IV, p. 156; Voigt in s. Magaz. fürdas Neueste aus der Physik, B. V, St. 3, p. 127; Aldini in Gilbert’s An-nalen der Physik, B. IV, St. 4. p. 419, und Brugnatellis Annali di Chimica>T. XIII, p. 135; Halles fortgesetzte Magie, B. III, p. 67.) 1)
Canto ri
A) Hierauf gründen sich die Phänomene, dafs eine Starke Hitze der Anhäufung der Elektri-cität in den Körpern, dem Elektrisiren, nachtheilig ist, welches schon du Fay be-merkte , und dafs die specifische Elektricität der Luft bei kaltem Wetter stärker , als beiwartnem zu 6ein pflegt. (Vergl. den Artikel Lnftelektricftät, J3. II. p. 307 f, und p. 334 f.)