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Dritter Band
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\V i r z’s Spiralpumpe.

§. 56. Man erinnert sich indessen, dafs zuerst, oder vor der Säule-A, eineSäule Ueberschufswasser ging, die in Ansehung der Weite des Horns nichtviel kleiner, als A sein konnte , und zwischen sich und A eine Luftsäule hatte,welche zu klein war. Um wie viel also die anfangs drückenden Wasserhöhenin den Gängen die hydrostatische Höhe vermehren könnten , und die Gröfse ,um welche die Luftsätze im Pumpenrohr zwischen A und B, B und C sich überdas Gewöhnliche ausbreiten können, dürfte deswegen nicht mehr sein , als dasQuantum , um welches auf der andern Seite der Luftsatz zwischen dem Ucber-sehufswasser und der Säule A zu wenig in Betracht der über ihm stehendenWasserlast ausgebreitet ist.

§ 57. Aber cs ist noch ein anderer Grund da, warum man nichts desto wenigerohne allem Zweifel die absolute oder ganze Aufförderungshöhe im Anfängefür etwas gröfser annehmen darf, als bei Fortsetzung des Spiels. Die Sacheist, dafs, während ein Wassersatz im Pumpenrohre aufs Höchste steigt, eineMenge Wasser von ihm herabrinnt. das sich zwischen den Wänden des Rohresund den unter dem Wasser befindlichen Luftsatze hinabdrängt. JS ic. andersah dieses bei dem gläsernen Modelle, und es mufs sich in allen grölsern undkleinern Maschinen dieser Art ereignen, aus welchen Materien auch immerdie Pumpenröhren gemacht sein mögen. Dadurch verüerL zwar ein zwischen-liegender Wassersatz nichts von seinem Raume, denn so viel , als von ihmabläuft, bekommt er von oben her Zullufs; aber der erste Wassersatz, oderdas vorhin sogenannte Ueberschufswasser, das nun zu oberst ist, und vorderSäule A geht, bekommt keinen Ersatz für seinen Verlust, sondern wird be-ständig während seines ganzen Ansteigens vermindert-, daraus folgt, dafsdie zwischen ihm und der Säule A liegende kleinere Luftsäule nicht nach Ver-hältnifs ihrer Gröfse mit mehr Last beschwert würde, als die übrigen Was-sersätze in ihrer Lage. Auf diese Weise folgt, dafs dieser Luftsälz mehrRaum eiunehmen mufs , und folglich die ganze Aufförderungshöhe iin An-fänge den Vorzug an Gröfse bekommt, den die zuerst eingekommenengröfsern Luftsätze verlangen.

§. 58. Die innere Bewegung nun betreffend, wenn die Maschine ihr Bestesthut, so finden sich die Luftsätze in den Schlangengängen vom ersten bis zumletzten immer mehr zusammengedruckt, folglich , weil sie im natürlichenZustande alle gleich grofs sind, nehmen sie immer kleinere und kleinereRäume ein . nachdem sie in dem Gange einkriechen. Daraus folgt, dafs derPunkt n, F'ig. 6, welcher im Gange 1 im untersten Punkte 0 war, sich nachund nach mehr und mehr von dem zuletzt erwähnten Punkte in den übrigen