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Wirzs Spiralpumpe.
Einrichtungen dieser Art beschreibet Heran von Alexandrien (itav.u*-n-Aw s. spiritualium über ed. a Conunandino , Paris 1575, 4) ; noch mehr aberder P. Casp er S chott {Mcchanica hydraulico pnevmatica. Herbip. 1657,4.) Unter andern sind folgende merkwürdig: der Heronsball ( pila He-ronis ) besteht aus einer hohlen kupfernen Engel (Fig. I. Taf. XXIII.) inwelcher eine Röhre a c, die bei b durch erneu Halm verschlossen wer-den kann, bei a in eine enge Oeflhung ausläuft, und beinahe bis auf denRodendes Gefäfses reicht, gekittet ist. Wenn man hierauf durch Saugenbei a die Luft so viel als möglich in der Kugel verdünnt (welches am bestengeschehen kann, wenn man die Kugel an die Luftpumpe schraubt, und dieLuft auszieht), hierauf die Oef&iung durch den Hahn b verschliefst, dieselbeunter Wasser bringt, und den Hahn b öffnet, so wird der änfsere Druckder Luft so viel Wasser in die Kugel hineintreiben , bis die in der Kugelzurückgebliebene Luft mit der äufsern gleiche Dichtigkeit hat. Treibt manalsdann durch die Oeflhung noch mehr Luft hinein, (welches am bestendurchs Comprimiren mit der Luftpumpe geschehen kann), so wird diese ausc durchs Wasser in den über dem Wasser befindlichen Raum aufsteigen,also die dort befindliche Luft dichter werden , und wenn man den Hahn b,nachdem man ihn so lange verschlossen gehalten hat, bis die Oeffnung am die Höhe gerichtet ist; alsdann öffnet, das Wasser mit Gewalt in dieRöhre c a hinauftreiben, und in die freie Luft spritzen. An Statt der Ku-gel kann überhaupt jedes andere Gefäfs von beliebiger Gestalt genommenwerden, welches alsdann auf dieselbe Art, als die Kugel, mit der Röhreversehen wird. Ucberdem läfst sich noch die Bequemlichkeit anbringendafs im Boden des Gefäfses eine Oeflhung sich befindet, durch welche W r as-ser ins Gefäfs gefüllt, und die nachher vermittelst einer Schraube luftdichtverschlossen werden kann. Durch diese Einrichtung hat man nicht nöthigerst die Luft im Gefäfse zu verdünnen, und alsdann erst Wasser durch dieenge Mündung einsaugen zu lassen.
Ein anderer Springbrunnen dieser Art ist der Heronsbrunnen (fonsHeronis). Die Einrichtung desselben ist folgende: das Gefäfs (Fig. 2. Taf.XXIII. a b ist mit der Röhre e f völlig so , wie der Heronsball mit der sei-nigen, versehen. Unter demselben in beliebiger Tiefe steht ein anderes Ge-fdfs ohngefähr von eben der Gröfse. Der Deckel des obersten Gefäfses a bist mit einem,Rande ao von etlichen Zollen Höhe umgeben, damit auf dem-selben, wie in einer Schüssel etwas Wasser stehen bleiben kann. In dieserSchüssel befindet sich eine Oeffnung g, und von demselben geht eine Röhre
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