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Dritter Band
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ArMOSl’HinSUHI Lu KT UND Wassp.

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Springbrunnen.

Auch der unterbrochene Heber kann so eingerichtet werden, dafs erals Springbrunnen dient. Man findet verschiedene solche Anordnugen beiJi r o If. Unter andern beschreibt er eine solche Fontäne, ( Element. mathes.univers. T. II. Hai. 1748. 4, element. hydraul. §-. 40.) wo das Wasser ineiner gläsernen Kugel springt. Es läuft dieses nemlich durch eine lange Röhreaus , wodurch die Luft in der Kugel verdünnt wird ; der Druck der At-mosphäre treibt alsdann durch das Springrohr aus einem offenen Gefäfsemehr Wasser in die Kugel. Kirchcr hat gleichfalls einen Springbrunnendieser Art angegeben, den Leupold ( Thcatr. maefünar. hydraul. Tom.I. Tah. II.) abbildet.

Wenn man ein Haar Gefäfse unmittelbar mit einander verbindet, so,dafs das untere blos Luft, und im Deckel, der zugleich der Boden desobern Gefäfses ist, eine Röhre enthält, welche beinahe bis zum Deckel desobern Gefäfses reicht, in dem Deckel des obern Gefäfses aber ein Loch be-findlich ist, durch welches Wasser in das Gefäfs gegossen werden kann,und wenn alsdann noch das obere Gefäfs, wie der Heronsball eine Spring-röhre besitzet, so dienet diese Einrichtung ebenfalls als ein kleiner Spring-brunnen. Man erwärmt nämlich die Luft im untern Gefäfse über Kohlen;dadurch dehnt diese sich aus, dringt durch die Röhre in das obere Gefäfs,mnd macht die Luft viel elastischer, als die äufsere atmosphärische Luft;mithin drückt sie, wie beim Heronsball, das Wasser aus der Springröhremit Gewalt heraus. (Karstens Lehrbegriff der gesammten Mathematik,Th. V, Hydraulik, Abschn. XVI; Kästner s Anfangsgründe der ange-wandten Mathematik, Göttingen 1792, 8. Hydraul. §. 9 u. 10; JVol/iielemcnta hydraulicae in element. mathes. univers. T. II. cap. II. cap. IT ■Gehlers p-hys. Wörterb. Th. IV, Artik. Springbrunnen; F’is c h e r s phys.Wörterb. Th. IV, Art. Springbrunnen;. Martins Unterricht in der Magievon Rosenthal. B. IV, p. 211).

Dampfmaschine, Feuermaschine (machina ope iynis scu vaperummota , pompc ä feü) ist eine Pumpe zur Erhebung des Wassers aus derTiefe, deren Kolben vermittelst der Dämpfe des siedenden Wassers in Be-wegung gesetzt werden. *>

*) Ohne Zweifel werden viele unserer Leser der Meinung sein , dafs die Betrachtung derDampfmaschinen unter Wasser mul Wärme in eine Note gehöre. Wenn man aberbedenkt, dafs alle Dampfmaschinen bis zu den neuesten Wuttschen eigentlich durchden Druck der atmosphärischen Luft auf das Wasser wirkten, undjdie a ngewandten.