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Dritter Band
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Atmosphärische Luft und W a s s b r.

SIS

Dampfmaschine.

aber die absolute Elasticität der Dämpfe , oder des elastischen Fluidums imDampfbehälter könne dadurch nicht mit Genauigkeit angezeigt werden.

Der grofse Cylinder G (Fig. 3 Taf. XXIII) steht nicht mehr, wie beider altern oder Newcomenschen Dampfmaschine über dem Kessel, sondernzur Seite desselben, wie dieses auch schon die Einrichtung mit zwei Kesseln(Fig. i Taf. XXIV) nothwendig macht. Er ist von Gufseisen, inwendigaber sehr genau ausgeschli/Ten und polirt. Der von welchem hier die Zeich-nungentlehnt ist, war 10 Fufs irheinl.) hoch , 32 Zoll im innern Durchmesserweit, und dick. Nach der neuesten verbesserten Einrichtung ist er miteinem hölzernen Mantel h, h, h, h, bekleidet, und der Zwischenraumist mit Kuhhaaren, auch wohl mit feingesiebter Holzasche angefüllt. DerZweck davon ist, durch einen so schlechten Wärmeleiter die Abkühlungdes Cylinders so viel als möglich zu verhüten. Der Cylinder ist oben miteinem eisernen Deckel g, g, genau und dampfdicht verschlossen, der durchSchrauben fest genug darauf verwahrt ist. Durch die Nabe - oder Liederungs-büchse c e desselben, geht die Kolbenstange H durch. Diese Kolben-stange ist auch von Gufseisen , mul sehr genau polirt; damit sie dampfdicht anschliefse, ist die Oeffnung des Deckels e e durch die sie geht, auch noch mitHanf geliedert. Die Kolbenstange H hangt an einer Kette, die von dem einenArme des grofsen Wagebaums oder Balanciers z herabgeht. Diese undder Kolben ii ist auch von Gufseisen, unten mit einem hervorstehen-den Rande, dessen Seitenfläche genau polirt ist. Auf diesem hervorstehen-den Rande liegt die Hanflinderung des Kolbens auf, damit er durch derenHülfe desto dampfdichter anschliesse. Der Kolben ist in der Mitte kegel-förmig durchbohrt, und auf eine sehr einfache Weise auf das kegelförmigeEmde y der Kolbenstange ohne alle andere Befestigung aufgesetzt. Untensteht der grofse Cylinder II auf einer runden eisernen Scheibe, die durcheinen Kanal K mit dem Behältnisse L der Communicationsröhre M in Ver-bindung ist.

Diese Communicationsröhre M, die auch von Gufseisen ist,steht neben dem grofsen Cylinder G. Sie endigt sich oben in das Behält-nifs P' (Fig. 3, Taf. XXIII, Fig 1, Taf. XXIV), und communicirt dadurchmit dem Raume des grofsen Cylinders über seinem Kolben; unten istdas Behältnifs L, und sie communicirt dadurch mit dem Raume des grofsenCylinders unter seinem Kolben. Das obere Ende derselben ist mit demVentile m geschloss-en.